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BEZIRK BRAUNAU. Die Corona-Krise hat weitreichende Folgen auf die Wirtschaft und damit auch auf den heimischen Arbeitsmarkt. Mit Ende April waren im Bezirk 4.101 Menschen arbeitslos gemeldet. Das AMS geht aber davon aus, dass der Höhepunkt der Arbeitslosigkeit mittlerweile erreicht ist.

Im Bezirk Braunau sind derzeit 4.101 Menschen arbeitslos gemeldet. Foto: AMS Braunau
Im Bezirk Braunau sind derzeit 4.101 Menschen arbeitslos gemeldet. Foto: AMS Braunau

Der Arbeitsmarkt im Bezirk Braunau hat unter der Corona-Krise und den damit verbundenen Einschnitten für die Wirtschaft sehr gelitten. Mit Ende April waren beim AMS 4.101 Menschen (1.948 Frauen und 2.153 Männer) arbeitlos gemeldet. Besonders betroffen ist die Gruppe der 25- bis 50-Jährigen mit 2.354 Personen. Im Vergleich zum Vormonat März ist der Anstieg aber nur noch gering, hier lag die Zahl der Arbeitssuchenden bei 4.062.

Bis dato haben 922 Betriebe aus dem Bezirk Braunau Kurzarbeit beim AMS beantragt, etwa 800 Anträge davon konnten auch bereits bewilligt werden. „Einige Betriebe signalisieren die Kurzarbeit in absehbarer Zeit wieder beenden zu wollen, da sich die Auftragslage und die Zulieferungen wieder deutlich normalisieren“, erklärt AMS-Geschäftsstellenleiter Walter Moser. Er gehe davon aus, dass der Höhepunkt der Arbeitslosigkeit vorläufig erreicht sei und die Anzahl der Arbeitslosen wieder sinken werde. „Die Bauwirtschaft ist unserer Wahrnehmung nach gut ausgelastet. Daneben entwickeln sich auch wieder Stellenangebote in verschiedenen Branchen. Über den Sommer hinweg sollte die Arbeitslosigkeit also weiter sinken“, hofft Moser.


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