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BEZIRK BRAUNAU. Die Arbeitslosenzahlen im Bezirk sind im Juni zwar zurückgegangen, von einer Entwarnung kann aber noch nicht gesprochen werden.

Stefan Seilinger ist stellvertretender Leiter des Braunauer Arbeitsmarktservice. Foto: AMS Braunau
Stefan Seilinger ist stellvertretender Leiter des Braunauer Arbeitsmarktservice. Foto: AMS Braunau

Die Arbeitslosenzahlen im Bezirk Braunau sind nach dem coronabedingten, deutlichen Anstieg in den letzten Monaten weiter gesunken. Mit Ende des Monats Juni waren bezirksweise 3.336 (davon 1.621 Frauen und 1.715 Männer) arbeitslos gemeldet. Im Vormonat lag die Zahl noch bei 3.754 Menschen. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies aber dennoch einen deutlichen Anstieg um 65,6 Prozent. Die Arbeitslosenquote liegt auf Bezirksebene derzeit bei 7,3 Prozent, nach 8,2 Prozent im Vormonat.

Der stellvertretende Leiter des Braunauer AMS, Stefan Seilinger, spricht zwar von einem positiven Trend, allerdings müsse man weiterhin sehr vorsichtig sein was eine Entspannung oder Aufbruchstimmung auf dem regionalen Arbeitsmarkt angeht. „Wir sind vorsichtig optimistisch, es gibt leichte Hoffnungsschimmer, den klaren Trend wird aber erst der Herbst zeigen, wo gerade die Lage in der Industrie und dem Bau eine entscheidende Rolle spielen“, erklärt Seilinger. Er gehe davon aus, dass knapp die Hälfte der Unternehmen im Bezirk die laufende Kurzarbeit nochmals verlängern werden, allerdings bei teilweise geringeren Ausfallstunden der Arbeitnehmer.


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