Gemeinderatssitzung: Alternative Lösung für Erweiterung der Volksschule gesucht

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Theresa Senzenberger Theresa Senzenberger, Tips Redaktion, 26.09.2020 14:01 Uhr

MATTIGHOFEN. In der Gemeinderatssitzung in Mattighofen wurde unter anderem beschlossen, das Projekt für die Erweiterung der Volksschule nicht weiterzuverfolgen. Stattdessen wird nach einer alternativen Lösung gesucht.

In der letzten Gemeinderatssitzung in Mattighofen gab es vor allem hinsichtlich der geplanten Erweiterung der Volksschule Gesprächsbedarf. Seit 2018 ist das Projekt in Planung, der derzeitige Kostenvoranschlag sorgte allerdings für ein Umdenken im Gemeinderat. Da die Gemeindefinanzierung Alt nicht mehr für das Projekt angewendet werden kann, seien die Kosten nun deutlich höher als vorerst angenommen, erklärte Bürgermeister Friedrich Schwarzenhofer (SPÖ). Somit stimmte der Gemeinderat dafür, das Projekt nicht mehr weiterzuverfolgen und nach einer Alternativlösung zu suchen.

Die Adaptierung von vorhandenen Räumlichkeiten, etwa bei den Bernaschekschulen, wurde unter anderem von Stadtrat Daniel Lang (ÖVP) begrüßt. „Das Gute am heutigen Beschluss ist, dass die Baumaßnahmen nun den Unterricht nicht stören und dass es jetzt einen Neustart gibt“, fasste Sonja Löffler (BfM) zusammen.

Angesprochen wurde auch der neue Standort für das Jugendzentrum in der Moosstraße. „Die Räumlichkeiten sind bereits vorhanden, nur der Mietvertrag fehlt noch“, sagte Bürgermeister Schwarzenhofer. Zudem wurde einstimmig beschlossen, die Sanierung der Jahnturnhalle zu finanzieren.

Thema Verbauung

Diskutiert wurde außerdem die Verbauung in Mattighofen. „Wir müssen uns über den Flächenwidmungsplan Gedanken machen und sollten uns in einer Klausur überlegen, was passieren muss, damit Mattighofen lebenswerter wird“, forderte Vizebürgermeister Günter Sieberer (FPÖ). Petra Zehetner von den Grünen schlug vor, versiegelte Flächen zu begrünen: „Bäume und Sträucher wirken etwa auch gegen Verkehrslärm.“ 

Mehr erneuerbare Energie

Der Antrag von Vizebürgermeister Günter Sieberer zur Versorgung öffentlicher Gebäude mit erneuerbarer Energie erhielt Zustimmung. „Die Gemeinde soll in Bezug auf erneuerbare Energie Vorbild sein“, argumentierte Sieberer. Künftig sollen Neubauten und Zubauten somit mit erneuerbarer Energie versorgt werden, sofern das wirtschaftlich als sinnvoll zu erachten ist.

Weihnachtsmarkt abgesagt

Kurz angesprochen wurde auch der Weihnachtsmarkt in Mattighofen, der für heuer abgesagt wurde. Bürgermeister Schwarzenhofer verwies dahingehend auf die Sicherheitsvorkehrungen in Bezug auf Covid-19.

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