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BRAUNAU-RANSHOFEN. Für das Projekt „We3D“ bekam das Leichtmetallkompetenzzentrum Ranshofen (LKR) eine Förderzusage vom COMET-Programm. Jetzt wird im Bereich der industriellen additiven Fertigung umfassend geforscht.

Das „Wire-Based Additive Manufacturing“ (WAM) fertigt Bauteile durch das Auftragen von Drähten an und nimmt dabei 3D-Konstruktionsdaten zur Hilfe. Foto: AIT Lang

Das Programm COMET fördert den Aufbau von Kompetenzzentren, an denen Wirtschaft und Wissenschaft gemeinsam auf hohem Niveau forschen. Unter der Leitung des LKR schlossen sich diverse Forschungs- und Industriepartner zusammen, die in den kommenden Jahren das sogenannte „Wire-Based Additive Manufacturing“ (WAM) weiterentwickeln wollen. Dabei handelt es sich um ein neuartiges Fertigungsverfahren, bei dem ein Bauteil durch das Auftragen von Drähten schichtweise hergestellt wird, wobei 3D-Konstruktionsdaten zur Hilfe genommen werden.

Effiziente Schlüsseltechnologie

Besonders in Hinblick auf Kosten- und Ressourceneffizienz habe diese Technologie im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren ein hohes Potential, erklären die Forscher am LKR. So verkürzt es Produktionszyklen und reduziert das dafür notwendige Material. Das Standardschweißequipment kann so adaptiert werden, dass eine theoretisch unbegrenzte Bauteilgröße möglich wird. Somit gilt WAM als künftige Schlüsseltechnologie, bei der große 3D-Bauteile material- und energieschonend sowie kosten- und zeiteffizient angefertigt werden können.

Das Forschungsvorhaben hat ein Gesamtvolumen von 5,3 Millionen Euro und soll die WAM-Anwendung für unterschiedlichste Industriefelder, etwa dem Automobilsektor oder der Luft- und Raumfahrt, weiterentwickeln. „Dadurch leisten wir mit We3D einen entscheidenden Beitrag zu einer modernen, wettbewerbsfähigen und klimaneutralen Wirtschaft“, sagt Stephan Ucsnik, der thematische Koordinator am LKR.


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