Aluminiumexperte beendet Kurzarbeit
BRAUNAU. Da sich die Auftragslage verbessert hat, beendete der Ranshofner Aluminiumproduzent AMAG zum Jahreswechsel die im April eingeführte Kurzarbeit.

Durch die Kurzarbeit ist es dem Unternehmen gelungen, den Abbau von Personal zu verhindern. Wegen der derzeit positiven Konjunkturaussichten sucht AMAG jetzt sogar weitere Mitarbeiter.
„Im April 2020 haben wir den Lockdown durch starke Rückgänge im Auftragseingang deutlich zu spüren bekommen“, sagt AMAG-CEO Gerald Mayer. „Seit Beginn des vierten Quartals verzeichnen wir in einigen wichtigen Absatzmärkten, wie insbesondere der Automobilindustrie, einen deutlichen Anstieg der Nachfrage. In anderen Kundensegmenten wird die Erholung noch Zeit in Anspruch nehmen.“ Die aktuelle Auftragslage stimme aber zuversichtlich.
Lärmschutzhalle fertig
Auch weitere Fortschritte hat AMAG zu vermelden. So wurde eine neue Lärmschutzhalle zum Schutz der Nachbarschaft vor Geräuscheinwirkung fertiggestellt und in Betrieb genommen. Schallmessungen zufolge werden die gesetzlichen Grenzwerte nun deutlich unterschritten. 2020 investierte AMAG mehr als eine Million Euro in freiwillige Lärmschutzmaßnahmen. Zudem unterstützte das Unternehmen Schulen in Braunau, Neukirchen und Ranshofen mit Digitalisierungsleistungen im Wert von 50.000 Euro.


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