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BEZIRK BRAUNAU. Die Corona-Pandemie verschärft die Situation auf dem Arbeitsmarkt immer mehr. Vor allem die Langzeitarbeitslosigkeit wird immer mehr zum Problem. Die „Aktion 40.000“ der SPÖ soll dem Trend entgegenwirken und sinnvolle neue Jobs für Langzeitarbeitslose schaffen.

Gabriele Knauseder Foto: MecGrennie
Gabriele Knauseder Foto: MecGrennie

Eine Aktion analog zur abgeschafften „Aktion 20.000“ fordert die SPÖ, um der steigenden Arbeitsmarktkrise und der Erhöhung der Langzeitarbeitslosigkeit aufgrund der Corona-Krise entgegenzuwirken. Durch ein neuartiges Programm mit dem Titel „Aktion 40.000“ könnten durch Gelder des Bundes neue Jobs in der Unterstützungsleistung für pflegebedürftige Menschen, in der organisatorischen Unterstützung bei Test- und Impfstraßen, bei Kurierdiensten in kleinen Gemeinden oder bei der Instandhaltung von Grün- und Parkflächen geschaffen werden. „Wenn man trotz aller Bemühungen länger als ein Jahr arbeitslos ist, braucht man eine ehrliche Unterstützung und Chance“, fordert die SPÖ-Bezirksvorsitzende Gabriele Knauseder.

Langzeitarbeitslosen eine Perspektive geben

Den Menschen könne man dadurch nicht nur wieder eine Perspektive geben, sondern zeitgleich könnten sie auch einen wertvollen Dienst für die Allgemeinheit leisten. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl der Langzeitarbeitslosen österreichweit um 43,6 Prozent. Knauseder bezeichnet eine Einführung der „Aktion 40.000“ als eine wörtlich „Win-win-win-Situation“. Der Regierung der ÖVP und der Grünen wirft sie vor, nicht genügend für die Bekämpfung der Rekordarbeitslosigkeit zu tun. Die SPÖ im Bezirk Braunau unterstützt diese parlamentarische Bürgerinitiative, um gemeinsam ein Zeichen gegen die soziale Kälte zu setzen. Für die Bürgerinitiative „Aktion 40.000“ gibt es online eine entsprechende Unterschriftenliste, bei der sich Befürworter eintragen können.


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