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BEZIRK BRAUNAU. Der ÖGB Braunau initiierte eine Expertenrunde, um damit auf den akuten Mangel an Elementarpädagogen in der Region aufmerksam zu machen. Die Arbeitsbedingungen müssten dringend verbessert werden, um bestehende Kollegen zu halten und neue hinzugewinnen zu können.

Eine Expertenrunde diskutierte in Braunau über die Probleme in der Kinderbildung. (Foto: ÖGB Braunau)

Experten machten bei einem Austausch auf Initiative des ÖGB in Braunau die prekäre Situation im Hinblick auf die Zahl der Elementarpädagogen deutlich. Alleine in der Stadt Braunau fehlen mittlerweile sieben Pädagogen in den städtischen Kindergärten sowie vier in der Krabbelstube Löwenzahn. Durch Pensionierungen wird sich der Mangel in den kommenden Jahren noch weiter verschärfen, sind sich die Beteiligten einig. Als erste Maßnahmen schlägt etwa die Frauenvorsitzende der younion Oberösterreich, Karin Decker, eine fairere Bezahlung und eine deutliche Verbesserung der Arbeitsbedingungen vor. Ansetzen müsse man aber auch in der Ausbildung der Pädagogen.

Aus Sicht der Gewerkschaftsvertreter sollte die Entscheidung für eine Ausbildung in der Elementarpädagogik in Zukunft erst später und nicht wie bei den meisten schon mit 14 Jahren getroffen werden. So soll es in Zukunft unter anderem etwa auch ein Ausbildungsmodell für Quereinsteiger geben. Ziel sei es auch, eigene Ausbildungsstätten vor Ort zu schaffen. Als nächster Schritt wird nun ein gemeinsames Gespräch der younion-Landesvertretung mit der zuständigen Landesrätin Christine Haberlander angestrebt.


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