ÖGB Braunau ortet „Testchaos“
BRAUNAU. Der Gewerkschaftsbund Braunau fordert ein gutes Covid-Testangebot und nimmt Land und Bund in die Pflicht. Derzeit herrsche ein „Testchaos“.

„Lange Warteschlangen, ausbleibende Testergebnisse, verunsicherte Arbeitnehmer, so kann das nicht weitergehen“, sagt Robert Hofer, Vorsitzender des ÖGB Braunau. „Die schlechte Planung und das unzureichende Testangebot in Oberösterreich darf nicht Arbeitnehmern auf den Kopf fallen, die testwillig sind und alle Vorsichtsmaßnahmen einhalten wollen.“ Den ÖGB Braunau erreichten Hilferufe von Mitgliedern, die 40 Stunden oder mehr auf ihr PCR-Testergebnis warteten – sofern es überhaupt in ihrer Wohngegend ein ausreichendes Angebot gab. Viele Arbeitnehmer berichten außerdem über katastrophale Wartezeiten bei Antigentests.
Keine Strafen einheben
„Solange das Testen nicht reibungslos funktioniert, darf es keine Strafe für den Arbeitgeber oder -nehmer geben. Gestraft gehört, wer zuerst mit den Regeln und Verboten kommt und sich dabei nicht überlegt, wie sie überhaupt eingehalten werden können“, fordert Hofer.
Krisenstab arbeitet an Optimierung
Laut dem Krisenstab des Landes OÖ wurden alleine in den letzten drei Wochen mehr als 650.000 PCR-Tests in Oberösterreich durchgeführt. Es sei daher möglich, dass es hin und wieder punktuell zu einer kurzen Wartezeit an den Testpunkten kommen kann. An einer Erweiterung der Kapazitäten und einer Optimierung werde kontinuierlich gearbeitet. So werden derzeit in Oberösterreich zusätzlich zu den öffentlichen Dauerteststandorten für PCR-Tests auch PCR-Tests in über 140 Apotheken angeboten.
Die Testmöglichkeiten sind hier zu finden:
Informationen zu den Testangeboten in Oberösterreich sind außerdem unter www.land-oberoesterreich.gv.at/246667.htm angeführt.


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