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Online Redaktion, 13.12.2021 07:29

BEZIRK BRAUNAU. Die Zählungen der Dauerzählmessstellen, unter anderem an der B147 (Uttendorf), zeigen, dass die Mobilität im vierten Lockdown weniger abnahm als bei den vorherigen Lockdowns.

Symbolfoto: Spitzi-Foto/Shutterstock.com
Symbolfoto: Spitzi-Foto/Shutterstock.com

Auf Basis von durchschnittlichen Tagesverkehrswerten an ausgewählten Dauerzählmessstellen im gesamten oberösterreichischen Verkehrsraum wurden die Messwerte zu den durchschnittlichen Tagesmittelwerten des Jahres 2019 verglichen. Das Verkehrsmonitoring lieferte dabei folgende Erkenntnisse: Der Lockdown für „Ungeimpfte“ in der Kalenderwoche (KW) 46 zeigte nur eine leichte Reduktion des Verkehrsaufkommens um rund sieben Prozent. Mit Beginn des vierten Lockdowns in KW 47 sank das Verkehrsaufkommen um rund 21 Prozent im Werktagsverkehr und um 37 Prozent am Wochenende im Vergleich zum Jahresmittel 2019. In der KW 48 stieg aber das Verkehrsaufkommen wieder leicht an. Gegenüber 2019 sind die Mittelwerte um 18 Prozent (Werktag) beziehungsweise um 34 Prozent (Wochenende) geringer.

Bürger seien müde

FP-Landesrat für Infrastruktur und Mobilität Günther Steinkellner zieht aus den Daten folgenden Schluss: „Wie unsere Auswertungen zeigen, sorgt der vierte österreichweite Lockdown für einen geringeren Rückgang der Mobilität als jene zuvor. Einerseits waren die Einschränkungen im ersten Lockdown deutlich härter. Andererseits liegt es aber auch daran, dass die Bürger müde von den staatlichen Vorgaben geworden sind.“


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