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BEZIRK BRAUNAU. Die ÖVP nahe Union Höherer Schüler (UHS) startet mit vielen Forderungen ins neue Jahr. Unter anderem will man angesichts der Coronakrise eine angepasste Matura.

Die Ortsgruppenleitung: Michael Kainz (v. l.), Lena Denk, Anna Berger und Julian Dörfl Foto: UHS Braunau

„Die diesjährigen Maturaklassen kämpfen seit zwei Jahren mit Phasen des Distance-Learnings, unterschiedlichen Lernplattformen, abweichenden Unterrichts- und Benotungsprinzipien, einem ausfallenden Präsenzunterricht, Quarantäne, psychischen Belastungen und vielen weiteren besorgniserregenden Auswirkungen“, erklärt die Braunauer Ortsgruppen-Geschäftsführerin der Union Höherer Schüler Anna Berger. Deshalb fordert sie faire Maturaanpassungen, etwa in Form einer Möglichkeit zum freiwilligen Antritt bei der mündlichen Matura. „Es braucht jetzt frühzeitige Planungssicherheit für unsere Schüler in den Abschlussklassen. Außerdem müssen Ersatztermine bei Quarantäne oder Krankheit gewährleistet sein und die Prüfungszeit verlängert werden“, so Berger weiter.

Impfungen an Schulen

Außerdem will die UHS, dass die Teststrategien in den Schulen ausgebaut werden. Zudem werden Impfmöglichkeiten direkt in den Schulhäusern eingefordert. „Die Schulen müssen ein Ort sein, an dem sich alle Schüler sicher fühlen können“, betont Ortsgruppen-Obmann Julian Dörfl. Eine weitere Forderung der Union ist die Einführung des Faches Demokratiebildung. „Das vergangene Jahr hat klar gezeigt, wie schnell sich Fake News verbreiten und wie wichtig es daher ist, solche zu erkennen. Deshalb braucht es bereits in der Schule Aufklärung zu diesen Thematiken“, so die Braunauer Schülervertreter.


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