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BEZIRK BRAUNAU. In der Grenzregion will der Tourismus künftig vermehrt Bio-Produkte in den Fokus rücken. Dafür wurde das Projekt „Bios erleben – Biogenuss über die Grenzen“ ins Leben gerufen.

Touristiker präsentierten das Projekt „Bios erleben – Biogenuss über die Grenze". Foto: Salzburger Seenland

„Immer mehr Menschen entdecken hochwertige Bio-Produkte und einen nachhaltigen Lebensstil als wichtige Bausteine für Gesundheit und persönliche Lebensfreude. Gerade im Urlaub lassen sich diesbezüglich inspirierende Neuentdeckungen machen“, begründen Tourismusvertreter der Bio-Heu-Region im Salzburger Seenland, der Ökomodellregion Waginger See/Rupertiwinkel in Bayern und des oberösterreichisch-bayerischen Entdeckerviertels ihr neues Projekt. Es heißt „Bios erleben – Biogenuss über die Grenzen“ und wird von der EU über das Programm Interreg Österreich/Bayern gefördert.

„Thema Nachhaltigkeit kommt“

Die Initiatoren konnten bereits eine Broschüre und eine Webseite präsentieren, die bio-zertifizierte Genussorte und Hotelbetriebe sowie innovative Produkte und Erzeuger aus den drei Regionen vorstellen. „Die durchlässigen Grenzen zu Bayern sind für unsere Gäste mit einem spannenden Erlebnis verbunden“, so Georg Bachleitner vom Tourismusverband Entdeckerviertel. „Bis dato ist das Thema Nachhaltigkeit im Tourismus noch nicht aktiv messbar, aber es kommt. Durch das Projekt soll es zusammen mit dem Bio-Gedanken stärker in touristischen Betrieben verankert werden“, erklärt Manuela Bacher, Touristik-Chefin des Salzburger Seenlands.


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