Neuer Rad- und Fußgängerübergang bei Amag-Werkseinfahrt
RANSHOFEN. Der Ranshofner Aluminiumproduzent AMAG errichtet bei seiner Werkseinfahrt ab April einen Rad- und Fußgängerübergang. Die 1,5 Millionen Euro schwere Investition soll die Sicherheit der Mitarbeiter erhöhen und im Herbst fertiggestellt werden.

2021 konnte sich das Unternehmen bereits über ihr historisch bestes Arbeitssicherheitsjahr freuen. Nun gibt es eine weitere Initiative zur Steigerung der Sicherheit am Standort. „Sicherheitsbewusstsein steht für uns an oberster Stelle und endet nicht an der Werksgrenze“, betont Gerald Mayer, der Vorstandsvorsitzende der AMAG Austria Metall AG.“
Während mehr als 3.000 Mitarbeiter am Standort beschäftigt sind, werden rund 10.000 Fahrzeuge pro Tag im Bereich der Haupteinfahrt des Unternehmens gezählt – und die Zahlen steigen. Für die Radfahrer und Fußgänger, die an dieser Stelle die dreispurige B156 überqueren wollen, ist das nicht ungefährlich. Der Übergang soll daher eine neue Überquerungsmöglichkeit schaffen und den Industriestandort in das überregionale Radwegnetz einbinden.
Verbindung von Aluminium und Holz
Die neue Brücke wird aus rezyklierbarem Aluminium und Holz, das teils aus dem AMAG-Wald kommt, gebaut. „Dadurch soll eine Verbindung des Aluminiumwerks mit dem benachbarten Wald geschaffen werden“, erklärt Bettina Gupfinger, die Geschäftsführerin der AMAG Service GmbH, die für das Liegenschaftsmanagement zuständig ist. Die Auffahrtsrampen werden aus verfügbarem Aushubmaterial des Unternehmens gefertigt.
„Bei der Gestaltung haben wir neben der Sicherheit besonderen Wert auf Zweckmäßigkeit und Eingliederung in die Umgebung geachtet“, so Mayer. Für die Umbauarbeiten wird die Straße für kurze Zeit gesperrt. Finanziert wird das Projekt überwiegend durch die AMAG.
Kleine Forstarbeiten
Für den Bau sind kleinere Forstarbeiten im Wald des Unternehmens erforderlich. Die Wiederaufforstung soll ehestmöglich und gemäß dem ganzheitlichen Nachhaltigkeitsansatz des Aluminiumerzeugers erfolgen. Gepflanzt werden vor allem klimafitte Gehölze, wie Bergahorn oder Schwarzerle.
Nachhaltigkeitsprogramm
Auf dem Firmengelände des Unternehmens gibt es bereits ein eigenes Radwegnetz. 25 überdachte Radunterstände bieten außerdem Schutz für rund 300 Fahrräder. Mehr Infos zum Nachhaltigkeitsprogramm des Aluminiumerzeugers gibt es im Magazin zum Geschäftsbericht 2021, das unter amag-al4u.com zu finden ist.
AMAG-Forum
Ein weiteres neues Projekt des Unternehmens ist zudem das AMAG-Forum am Stadtplatz in Braunau. Hier werden in Zukunft Veranstaltungen stattfinden, um aktiv zu bestimmten Themen zu informieren. „Viele wissen beispielweise nicht, wie umfangreich das Produktportfolio von AMAG ist. Das wollen wir ändern“, erklärt Mayer.


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