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Bauernbund: Diskussion über Herausforderungen der Zukunft

Alexander Kobler, 02.04.2022 08:30

PISCHELSDORF/BEZIRK BRAUNAU. In Pischelsdorf diskutierten die Landwirte des Bezirks auf Einladung des Bauernbunds OÖ im Rahmen des Funktionärstreffens über aktuelle Themen und künftige Herausforderungen in der Landwirtschaft. Nur gemeinsam können diese bewältigt werden, so die einhellige Meinung der Teilnehmer.

Bauernbund-Direktor Wolfgang Wallner (l.) und Bezirksobmann Ferndinand Tiefnig diskutieren mit den heimischen Landwirten über aktuelle Themen. (Foto: BB/Seiringer)

„Unsere Bäuerinnen und Bauern stehen vor großen Herausforderungen, ob durch die klimatischen Veränderungen, die neue gemeinsame Agrarpolitik (GAP) mit den neuen Maßnahmen ab 2023 und den gestiegenen Kosten, die einen enormen wirtschaftlichen Druck auf unsere Höfe bewirken“, machte Bauernbund-Bezirksobmann Ferdinand Tiefnig im Rahmen einen Funktionärs- und Diskussionsabends des Bauernbunds OÖ in Pischelsdorf deutlich. Angesprochen wurde unter anderem auch die notwendige, eigene Lebensmittelversorgung, der Ukraine-Krieg, der den Ausfall von 1.900 ukrainischen Erntehelfern in Oberösterreich zur Folge hat sowie den gestoppten Verkauf der österreichischen Düngermittelproduktion in Linz. Ebenfalls thematisiert wurde die Möglichkeit, die Stilllegungsflächen aufgrund der aktuellen, unsicheren Versorgung von Nahrungsmitteln für 2022 aufzuheben.

Ausstieg aus fossiler Energie nur gemeinsam möglich

Angesprochen wurden bei den Diskussionsbeiträgen der heimischen Landwirte auch die Ausrichtung der eigenen Energieversorgung mit Photovoltaikanlagen und Biomasse sowie der langsame Leitungsausbau. Die Teilnehmer waren sich einig, dass es einer gemeinsamen Kraftanstrengung bedürfe, um den geplanten Ausstieg aus fossiler Energie umsetzen zu können. Bezirksbäuerin Christina Huber animierte alle Bäuerinnen außerdem dazu am Traktor-Fahrsicherheits-Training teilzunehmen. Termine hierfür sind am 11., 12. und 13. April, eine Anmeldung ist über den Bauernbund OÖ möglich.


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