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BURGHAUSEN. Zum WACKER-Werk in Burghausen gehören auch rund 100 Hektar Wald, die einer gründlichen Pflege bedürfen. Diese etwa eine Million Quadratmeter Wald bedürfen jeder Menge Arbeit für die Zuständigen im Werk. Das Thema Baumpflege ist häufig auch sehr emotionsbehaftet, was zu Konflikten führen kann.

Insgesamt summiert sich der Baumbestand bei WACKER auf 100 Hektar. (Foto: WACKER)
Insgesamt summiert sich der Baumbestand bei WACKER auf 100 Hektar. (Foto: WACKER)

Bei der Pflege und dem Bewirtschaften des Baumbestandes rund um das Burghauser WACKER-Werk spielt vor allem die Verkehrssicherungspflicht eine wichtige Rolle. Der Sicherungsaspekt bezieht sich dabei nicht nur aufs Werk und die dazugehörigen Straßen, Gleise, Gebäude und Anlagen. Nicht weniger gewichtig ist auch die Verkehrssicherung außerhalb des Werkzauns. Denn hier könnten zum Beispiel abgestorbene Äste eine Gefahr für Passanten darstellen. Wacker setzt beim Begutachten der Baumbestände auch auf externes Fachwissen. Regelmäßig gebe es Bäume, bei denen nur das geschulte Auge Anzeichen einer Erkrankung erkennt. Auch der Schutz der betroffenen Tierarten ist hier von großer Wichtigkeit. Bei den Baumbeständen, die sich im WACKER-Besitz befinden, wird auch fast ausschließlich nur aus Gründen der Verkehrssicherheit eingegriffen. Die wirtschaftliche Nutzung der Waldbestände hat für den Chemiekonzern auch keinerlei Bedeutung.


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