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ALTHEIM. Eine außergewöhnliche Sitzung hatten die Gemeinderäte in Altheim. Die meisten von ihnen kamen zur „GEHmeindeRADsitzung“ mit dem Rad oder zu Fuß.

Altheimer Gemeinderäte trafen sich zur „GEHmeindeRADsitzung“. (Foto: Tips)
Altheimer Gemeinderäte trafen sich zur „GEHmeindeRADsitzung“. (Foto: Tips)

Der Altheimer Umweltausschuss hatte zu der Aktion aufgerufen – und zahlreiche Mandatare folgten der Einladung. Die aktive Fortbewegung war für sie nicht nur ein körperlicher Ausgleich zur bewegungsarmen Sitzung. Sie sollte auch ein Zeichen für einen gelebten Umwelt- und Klimaschutz sein.

Für den Umweltausschuss ist klar: Je mehr Menschen ihre Wege zu Fuß oder mit dem Rad zurücklegen, desto lebendiger, kommunikativer und sicherer wird die Gemeinde. „Umwelt- und Klimaschutz startet bei jedem selbst“, betont Ausschussobmann Stefan Wimmer (SPÖ). Er appellierte an die Gemeinderäte: „Wir dürfen uns nicht auf den Errungenschaften bei der vorherigen Generation wie der Geothermie ausruhen. Auch wir müssen beim Thema Klimaschutz aktiv werden und unseren Beitrag leisten.“

Abseits der umweltfreundlichen Fortbewegungsmittel verlief die Sitzung unspektakulär. Alle Anträge wurden einstimmig angenommen. An der Tagesordnung stand unter anderem die Änderung von Förderungskriterien bei alternativer Energiegewinnung. Auch das Wärmelieferungsübereinkommen und technische Anschlussbedingungen wurden erneuert.

Ärztemangel in Altheim

Beim Punkt Allfälliges sorgte vor allem der Ärztemangel in Altheim für mehrere Gesprächsbeiträge. Während beispielsweise Elisabeth Stockinger und Alfred Faschang von der ÖVP-Fraktion vorschlugen, die Ärzte vermehrt finanziell zu unterstützen, forderte Wimmer die Mandatare auf, die Politiker auf der Landesebene verstärkt auf die Problematik hinzuweisen


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