Preisvergleich zeigt große Unterschiede bei Badebuffets im Bezirk Braunau
BEZIRK BRAUNAU. Mitarbeiter der Preisaufsicht des Landes Oberösterreich nahmen Freibäder im Bezirk Braunau unter die Lupe. Das Ergebnis: Es gibt teils große Unterschiede bei den Preisen in Badebuffets.

In ganz Oberösterreich kontrollierten die Mitarbeiter des Ressorts Konsumentenschutz Mitte Juli 55 Frei- und Seebäder und stellten hierbei teilweise große Preisunterschiede fest. Im Bezirk Braunau wurden vier Freibäder geprüft. Beurteilt wurde die Preisauszeichnung, also die transparente Kommunikation der Produkt-Preise. Außerdem wurde eine Preiserhebung durchgeführt.
Die günstigste Tageskarte für Erwachsene in den im Bezirk untersuchten Bädern kostet 4 Euro, die teuerste 5,10 Euro. Die günstigste Kinder-Tageskarte ist für 2 Euro pro Kind erhältlich. Für die teuerste ist 3,40 Euro zu zahlen.
Bei einem Freibad wurden die Eintrittspreise im Vergleich zum Vorjahr nicht erhöht. Die größte Preiserhöhung bei Erwachsenen-Karten beträgt 25 Prozent, bei Kinder-Karten 32 Prozent.
Paar Würstel um 43 Prozent teurer
Teils große Preisunterschiede gibt es laut der Preisaufsicht an den Badebuffets, vor allem mit Blick auf das Vorjahr. Bei einem halben Liter Bier fällt die Preiserhöhung mit 5 Prozent noch moderat aus. Für Pommes zahlt man in einem Freibad aber um 21 Prozent mehr als im Vorjahr (3,50 statt 2,90 Euro).
Die größte Preiserhöhung gab es bei einem Paar Würstel mit Senf und Gebäck. Dieses wurde bei einem Bad um 43 Prozent teurer als im Vorjahr angeboten (5 statt 3,50 Euro). Dabei handelt es sich aber nicht um das teuerste Paar Würstel im Bezirk. Dieses kostet 5,50 Euro.
Keine Mängel bei Jugendgetränk
Dieses Jahr lag bei der Kontrolle der Preisaufsicht wieder ein besonderes Augenmerk darauf, sicherzustellen, dass die Vorschriften der Gewerbeordnung bezüglich des Verkaufs des „Jugendgetränks“ eingehalten wurden. 2021 fehlte die Kennzeichnung des Jugendgetränkes in der Getränkekarte noch. Heuer wurden, wie im Vorjahr, keine Mängel festgestellt. Somit mussten keine Berichte an die Bezirksverwaltungsbehörden übermittelt werden.
Für Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder (Grüne) ist es wichtig, dass die transparente Preisauszeichnung vom Konsumentenschutz kontrolliert wird. „Für preisbewusste Menschen zahlt sich ein Vergleich in jedem Fall aus.“
Weitere Informationen
Weitere Informationen zu den Freibädern und Strandbädern findet man zum Beispiel auf der Homepage des Oberösterreich Tourismus. „Dort gibt es Informationen über jedes einzelne Bad inklusive Bilder, Homepage, Öffnungszeiten, Anreise und Lage, mögliche Sportarten, Preise, Eignung und Barrierefreiheit“, sagt Kaineder.


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