Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

INNVIERTEL. Die Immobilienverkäufe im Innviertel gingen im ersten Halbjahr 2023 stark zurück, wie der Re/Max-Immospiegel zeigt. Der Gesamtverkaufswert jedoch ist nach wie vor hoch.

Der Traum vom Eigenheim ist für viele derzeit nicht mehr leistbar. (Foto: Adobe Stock)
Der Traum vom Eigenheim ist für viele derzeit nicht mehr leistbar. (Foto: Adobe Stock)

Mit 1.197 Verbücherungen im ersten Halbjahr 2023 ist der Immobilienmarkt nach den Re/Max-Innova-Analysen um 620 Objekte zum Vorjahr eingebrochen. Das ist ein Minus von 34,1 Prozent, also über einem Drittel. Auch der verbücherte Immobilienverkaufswert erreichte im Innviertel nur 239 Millionen Euro nach dem Rekordjahr 2022 mit 325 Mio. Euro. Doch Trotz einem Minus von 26,3 Prozent ist es bisher das drittbeste Jahr nach 2022 und 2021.

„Unter den verschärften Kreditvergaberichtlinien leiden in erster Linie junge Paare und Jungfamilien. Die massiven Auswirkungen auf den Immobilienmarkt zeigen sich auch in den aktuellen Verbücherungszahlen. Damit nicht genug, bedeutet diese Entwicklung auch negative Milliardenfolgen im Baugewerbe und in der Fertighausindustrie, von den Baunebengewerben ganz zu schweigen. Das Ziel muss doch sein, dass sich Jungfamilien während ihrer Erwerbstätigkeit Eigentum schaffen können, das gehört seitens der Politik gefördert und unterstützt“, fordert Christian Haidinger von Re/Max Innova.

Unterschiede im Innviertel

Die Rückgänge im Innviertel sind jedoch unterschiedlich. So verzeichnen die Bezirke Schärding und Braunau bei der Stückzahl über 40 Prozent Rückgang, Ried jedoch lediglich 5,4 Prozent. Beim Volumen ist der Einbruch bei Schärding mit 48,4 Prozent dramatisch, während sich in Braunau der massive Rückgang in der Stückzahl mit 29,9 Prozent im Volumen niederschlägt. Ried hat im Volumen sogar einen Zuwachs von sieben Prozent zu verzeichnen, dort waren aber schon im Vorjahr deutliche Rückgänge zu sehen.

Trotz unterschiedlichen Veränderungen ist die Reihung der Bezirk nach dem Immobilienwert gleich geblieben: Braunau machte mit 133 Millionen Euro mehr als Ried mit 69,3 Millionen Euro und Schärding mit 36,6 Millionen Euro zusammen.

„Konkret sind Immobilien im Bereich von 400.000 bis eine Million Euro von einem massiven Nachfrageeinbruch betroffen. Darunter lässt es sich leichter finanzieren, darüber brauchen die Interessenten oft dank ‚gefüllter Portokassa‘ eher kaum oder wenig Kreditunterstützung“, erklärt Martin Rachbauer, Geschäftsführer von Re/Max Innova.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Artenvielfalt mit Bewegungstheater spielerisch auf die Bühne gebracht

Artenvielfalt mit Bewegungstheater spielerisch auf die Bühne gebracht

ALTHEIM/RIED. Wie können Kinder Natur- und Klimaschutz kennenlernen? Dieser Frage widmeten sich die Klima- und Energiemodellregionen (KEM) Inn-Hausruck ...

Tips - total regionalSabrina Antlinger
Wirtschaftsempfang der WKO Braunau: China-Vortrag und Wechsel an der Spitze

Wirtschaftsempfang der WKO Braunau: China-Vortrag und Wechsel an der Spitze

BRAUNAU. Beim Wirtschaftsempfang der WKO Braunau standen heuer die wirtschaftliche Bedeutung Chinas und ein Wechsel an der Spitze der Bezirksstelle ...

Tips - total regionalSabrina Antlinger
Gabriele Knauseder zieht Bilanz ihrer Arbeit nach fünf Jahren im Landtag

Gabriele Knauseder zieht Bilanz ihrer Arbeit nach fünf Jahren im Landtag

BEZIRK BRAUNAU. Ein Jahr vor der nächsten Landtagswahl in Oberösterreich zieht SPÖ-Landtagsabgeordnete Gabriele Knauseder Bilanz über ihre ...

Tips - total regionalSabrina Antlinger
Baustelle auf der Oberinnviertler Straße

Baustelle auf der Oberinnviertler Straße

MATTIGHOFEN/PISCHELSDORF. Auf der L503, der Oberinnviertler Straße zwischen Mattighofen und Wagenham, finden bis 27. November Instandhaltungsarbeiten ...

Tips - total regionalSabrina Antlinger
Ranshofner Aluminiumproduzent erhielt zum zweiten Mal in Folge ESG-Award

Ranshofner Aluminiumproduzent erhielt zum zweiten Mal in Folge ESG-Award

BRAUNAU-RANSHOFEN. Die AMAG Austria Metall AG wurde bei den „Austria’s Leading Companies“ in Oberösterreich zum zweiten Mal in Folge mit ...

Tips - total regionalSabrina Antlinger
Generationenwechsel in der Wirtschaftskammer Braunau: Martin Feichtinger folgt auf Klemens Steidl

Generationenwechsel in der Wirtschaftskammer Braunau: Martin Feichtinger folgt auf Klemens Steidl

BEZIRK BRAUNAU. An der Spitze der Wirtschaftskammer-Bezirksstelle Braunau steht ein Wechsel bevor: Mit 16. Oktober übernimmt der 26-jährige ...

Tips - total regionalSabrina Kastenauer
Weitere Beiträge