„KI“ als Gamechanger: Braunauer Wirtschaftsempfang befasste sich mit Künstlicher Intelligenz
BRAUNAU. Staatssekretär Florian Tursky und WKOÖ-Vizepräsidentin Angelika Sery-Froschauer sprachen beim Wirtschaftsempfang in der WKO Braunau vor 200 regionalen Unternehmen über Standpunkte zur Zukunft der digitalen Wirtschaft und der Künstlichen Intelligenz (KI).

Tursky betonte, wie wichtig eine Regulierung von KI auf EU-Ebene ist und drängte auf eine rasche Umsetzung: „„KI kann eine Vielzahl von positiven Effekten, aber auch Risiken mit sich bringen. Die jüngsten Entwicklungen rund um ChatGPT und die chinesischen KI-Gesetzesentwürfe zeigen, dass künstliche Intelligenz einer raschen Regulierung in der Europäischen Union und Österreich bedarf. Eine starke Regulierung schafft Sicherheit und einen Wettbewerbsvorteil für den Standort, die Unternehmer und in weiterer Folge für alle Anwender.“
Experten einbeziehen
Die Wichtigkeit von KI im internationalen Wettbewerb unterstrich Sery-Froschauer. Sie forderte Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung und zum Aufbau von Vertrauen in neue Technologien. Zudem forderte sie bei der Entwicklung von klaren Regeln das aktive Einbeziehen von Experten aus der Wirtschaft und Rechtssicherheit für KI.
Vielfältige Anwendungsmöglichkeiten
Hans-Peter Pichler, Gründer des Start-up-Unternehmens Fivesquares, bezeichnete KI als echten Game-Changer in der Wirtschaft und Gesellschaft. Er stellte die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten vor und ermunterte das Publikum, Vorbehalte zum Nutzen des eigenen Unternehmens über Bord zu werfen.
Außerdem wurden die Betreiber der Käserei Höflmaier vor den Vorhang geholt. Sie gewannen den Jungunternehmerpreis 2023 in der Kategorie Regionenrocker.


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