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RANSHOFEN. Die gescheiterten Verhandlungen des Metallerkollektivvertrages könnten auch beim Ranshofner Aluminiumproduzenten Amag zu Streiks führen, das kündigte Günter Mikula, der Amag-Konzernbetriebsratsvorsitzende, an.

Der Amag-Betriebsrat setzt sich für einen besseren Kollektivvertrag der Metaller ein. (Foto: Günter Mikula)

„Es wurden auch heuer massive Dividenden ausgeschüttet, die durch die enormen Leistungen unserer Kollegen erwirtschaftet wurden“, sagt Mikula. „Dass diese nun nicht mal den Inflationsausgleich bekommen sollen, der eigentlich unumstritten sein sollte, ist den Arbeitnehmern gegenüber einfach respektlos und so nicht hinnehmbar.“

Letzte Woche wurde bei Amag schon eine Betriebsversammlung abgehalten. Diesen Mittwoch wird die unterbrochene Betriebsversammlung fortgeführt. Dabei werden mit der Belegschaft weitere Kampfmaßnahmen beschlossen. Sollten die Verhandlungen am Donnerstag wieder ergebnislos abgebrochen werden, so folgen laut Mikula in der kommenden Woche gemeinsam mit benachbarten Betrieben erste Streiks.


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