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BEZIRK BRAUNAU. Probleme mit dem Geldautomaten, eine lange Schlange bei der Paketstation der Post, ein neuer Pass: Diese alltäglichen Dinge stellen manche Pensionisten oft vor große Herausforderungen. Deshalb fordern die Pensionistenvertreter des ÖGB Braunau eine alternative analoge Versorgung.

Die Vertreter setzen sich für die Anliegen der Pensionisten ein. (Foto: ÖGB Regionalpensionisten Braunau)

Viele, aber nicht alle haben den Einstieg in die digitale Welt geschafft. Um Personal zu sparen, wird heutzutage oft auf den persönlichen Service vergessen. Dass es aber neben manchen EDV-Experten in der älteren Generation auch einen Großteil an Senioren gibt, die noch nie einen PC oder ein Smartphone bedient haben, wird bei manchen Servicestellen des Alltags vergessen. Auch Fritz Wagner, Vorsitzender der ÖGB-Pensionisten Braunau, weiß aus Gesprächen, dass sich viele Mitglieder im Alltag überfordert fühlen: „Wenn man bei der Bezirkshauptmannschaft anruft, wird man selbst für die Information zu den Öffnungszeiten aufs Internet verwiesen.“ Und ergänzt weiter: „Zugang zu allen Bereichen des öffentlichen Lebens sollten aber alle haben. Das haben wir uns verdient.“

Helfende Hände benötigt

Damit die ältere Generation den Alltag alleine bewältigen kann, braucht es lebendige Menschen als Ansprechpartner. Diese könnten nicht durch Automaten oder künstliche Intelligenz ersetzt werden. Die Pensionisten fordern deshalb, dass sich die Politik darüber Gedanken macht, die Rahmenbedingungen der öffentlichen Institutionen anzupassen, um allen Menschen einen Zugang zu den wichtigen Bereichen des Lebens zu ermöglichen. Auch wenn viele Senioren Angehörige oder Familienmitglieder haben, die ihnen bei digitalen Angelegenheit unter die Arme greifen, Ziel sollte es sein, dass Pensionisten künftig diese alltäglichen Dinge selbstständig erledigen können.


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