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RANSHOFEN. Mehr als 50 Millionen Euro investierte die AMAG Austria Metall AG in eine neue Bandveredelungsanlage für Aluminium-Oberflächen.

Die neue Bandveredelungsanlage ist 115 Meter lang. (Foto: AMAG)
Die neue Bandveredelungsanlage ist 115 Meter lang. (Foto: AMAG)

Die AMAG will ihre Position als Oberflächenspezialist stärken. Die Anlage soll neue Maßstäbe in Bezug auf Effizienz und Qualität setzen. Denn laut dem Ranshofner Unternehmen gewinnen fortschrittliche Fertigungstechnologien angesichts der steigenden Nachfrage nach hochwertigen und präzise verarbeiteten Aluminiumwalzprodukten zunehmend an Bedeutung.

Beim Kleben, Schweißen oder Umformen spielen Oberflächen eine entscheidende Rolle. Ihre Qualität ist für viele AMAG-Kunden wichtig. Sie hat nicht nur einen ästhetischen Wert, sondern beeinflusst die Funktionalität und Vielfalt der möglichen Weiterverarbeitungsmöglichkeiten.

Bei der neuen Anlage werden Oberflächen von Aluminiumbändern mit einer Dicke von bis zu fünf Millimetern behandelt. Sie werden beispielsweise in der Architektur und Unterhaltungselektronik, in Kosmetikverpackungen oder für Zierteile in Autos verwendet.

Nachhaltige Produktion

Die Anlage wird laut AMAG ausschließlich elektrisch beheizt und mit grünem Strom betrieben. „Die Produkte aus der neuen Bandveredlungsanlage ermöglichen unseren Kunden die weitere Steigerung der Qualität der Produkte sowie der Stabilität ihrer eigenen Produktionsprozesse“, sagt Helmut Kaufmann, Vorstandsvorsitzender der AMAG. „Durch eine umweltfreundliche Produktion reduzieren wir darüber hinaus den CO2-Fußabdruck und unterstützen damit unsere Kunden auch bei der Erreichung ihrer Nachhaltigkeitsziele.“


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