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ST. PETER/SIMBACH. Der letzte Planungsabschnitt einer 86 Kilometer langen Stromleitung von Altheim bei Landshut bis nach St. Peter wurde von der Niederbayerischen Regierung genehmigt. Der gesamte Neubau soll 2027 in Betrieb gehen.

Die neue Stromleitung kann circa sechs Millionen Menschen mit Strom versorgen. (Foto: Frank Wagner/stock.adobe.com (Symbolfoto))

Insgesamt 235 Masten umfasst die 380-Kilovolt Freileitung. Mit ihr wird eine bestehende rund 80 Jahre alte 220-kV-Leitung modernisiert. Die neue Stromleitung kann circa sechs Millionen Menschen mit Strom versorgen.

„Meilenstein für Versorgungssicherheit“

„Diese Genehmigung ist ein bedeutender Meilenstein für die Versorgungssicherheit in Bayern und Österreich“, sagt Tim Meyerjürgens, COO des Netzbetreibers TenneT. Die neue Leitung soll es ermöglichen, mehr Sonnenstrom aus Bayern nach Österreich zu transportieren. Zugleich soll der Stromaustausch mit den österreichischen Pumpspeicherkraftwerken gestärkt werden. „Damit ist diese Stromleitung eine wichtige Verbindung im europäischen Verbundnetz, mit der wir den zunehmenden Stromverbrauch in beiden Ländern und die schwankende Stromeinspeisung aus Photovoltaik besser ausgleichen können“, so Meyerjürgens.

TenneT beginnt nun den Bau des Abschnittes zwischen Adlkofen und Matzenhof. Beim ersten Bauabschnitt von Altheim nach Adlkofen laufen die Baumaßnahmen bereits und sollen Ende dieses Jahres abgeschlossen sein.

Abschnitt Simbach bis St. Peter

Der Abschnitt von Simbach bis St. Peter ist seit Anfang 2023 genehmigt. Auch er soll zeitnah abgeschlossen sein. Der Rückbau der Bestandsleitung soll nach der Inbetriebnahme der neuen Leitung 2027 erfolgen.


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