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MATTIGHOFEN. Am 18. Dezember fand ein Krisentreffen zwischen den KTM-Betriebsräten, den Gewerkschaften Pro-ge und Gpa sowie der Arbeiterkammer statt. Laut Medienberichten sei vorab durchgesickert, dass weitere 50 Kündigungen nach der KTM-Insolvenz bevorstehen dürften, die nicht im Sanierungsplan stehen.

Arbeitnehmervertreter haben sich am Mittwoch zu einer Krisenbesprechung nach der KTM-Insolvenz getroffen. Wie der ORF berichtet, sei dort auch durchgesickert, dass weitere Kündigungen bevorstehen. (Foto: Tips)

Weitere 50 Kündigungen sind bislang nicht bestätigt, dem ORF gegenüber gab die Arbeiterkammer aber an, die Zahlen für plausibel zu halten. Stimmt die Zahl, würden insgesamt 800 Beschäftigte ihren Job durch die KTM-Insolvenz verlieren. Die Arbeitnehmervertreter vereinbarten im Rahmen ihres Treffens, ab sofort nicht mehr auf Ankündigungen zu vertrauen, „aufgrund der sich immer wieder ändernden wirtschaftlichen Situation und der unsicheren Rahmenbedingungen“.

Bei der Besprechung wurde vor allem über Maßnahmen für die Beschäftigten, die Insolvenzstiftung und weitere arbeitsmarktpolitische Instrumente beraten. „Wir werden unter dem Motto ‚Retten, was zu retten ist‘ um jeden einzelnen Arbeitsplatz kämpfen“, so AK-Präsident Andreas Stangl.


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