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BRAUNAU-RANSHOFEN. Die Amag Austria Metall AG mit Sitz in Ranshofen blickt auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2026 zurück. Trotz eines herausfordernden Marktumfelds konnte das Unternehmen Umsatz, Ergebnis und Absatz steigern. Besonders die starke Nachfrage aus der Automobilindustrie sowie Effizienzmaßnahmen trugen zur positiven Entwicklung bei.

 (Foto: Amag)
(Foto: Amag)

Die Amag hat im ersten Halbjahr 2026 ihren Wachstumskurs fortgesetzt. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,2 Prozent auf 850,7 Millionen Euro. Das operative Ergebnis verbesserte sich um 25,4 Prozent auf 101,1 Millionen Euro, während das Ergebnis nach Steuern um 73,7 Prozent auf 40,7 Millionen Euro zulegte.

Positive Entwicklung

Ausschlaggebend für die positive Entwicklung waren laut Unternehmen die starke operative Leistung am Standort Ranshofen, Produktivitätssteigerungen sowie konsequente Maßnahmen zur Kosteneffizienz. Zudem profitierten die Geschäfte von attraktiven Marktbedingungen bei der kanadischen Beteiligung Alouette. Besonders erfreulich entwickelten sich die Absatzmengen in den Bereichen Automobil, Wärmetauscher, Luftfahrt und industrielle Anwendungen.

Prognose

Für das zweite Halbjahr zeigt sich der Vorstand trotz geopolitischer Unsicherheiten, möglicher Änderungen bei US-Zöllen sowie schwankender Energie- und Rohstoffpreise zuversichtlich. Erwartet werden weitere Produktivitätssteigerungen und ein Rekordabsatz im Automobilbereich. Für das Gesamtjahr 2026 rechnet die Amag mit einem operativen Ergebnis zwischen 170 und 190 Millionen Euro.


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