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Im Einsatz zu Weihnachten: Ein Danke an die stillen Helden in der Buckligen Welt

Leserartikel Sonja Plank-Wiesbauer, 15.12.2017 13:10

An Weihnachten gibt es viele Menschen, die im Einsatz für andere sind. Tips holt vier dieser stillen Helden vor den Vorhang und sagt „Danke“.

Rund um die Uhr im Einsatz: FF-Kommandant Günter Ostermann Fotos: wiesi
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Ein Feuerwehrmann, ein Polizist, eine Serviceleiterin und eine Rot-Kreuz-Mitarbeiterin – diese vier Menschen erzählen, wie sie Weihnachten feiern und wie sie sich für andere Menschen am Heiligen Abend einsetzen.

Die Gastronomie

Ab 5.30 Uhr sind die Mitarbeiter einer Raststation in Zöbern im Einsatz. Und viele melden sich freiwillig, um am 24.12. für die Gäste da zu sein. Und auch die Weihnachtsstimmung kommt nicht zu kurz: „Wir setzen Weihnachtsmützen auf und hören weihnachtliche Musik“, sagt Serviceleiterin Bettina Handler. Und ein kleiner Dank kommt auch zurück. „99 Prozent der Gäste sind in guter Stimmung und bei unserer Bastelaktion merkt man richtig die Vorfreude der Kinder.“ Der starke Schwung kommt zu Mittag, aber um 17 Uhr wird dann ausnahmsweise früher zugesperrt.

Das Rote Kreuz

Katrin Wagenhofer aus Hollenthon ist im Nachtdienst am Heiligen Abend. Sie kann zu Hause sein, da sei gleich neben der Dienststelle wohnt. Hat aber den Pager dabei und muss bei einem Einsatz sofort zur Dienststelle. In Hollenthon sind 35 Sanitäter, die freiwillig im Einsatz sind und pflegen eine enge Zusammenarbeit mit der Dienststelle in Wiesmath, die heuer den Dienst zu Silvester hat. Katrin Wagenhofer war schon einmal zu Weihnachten im Einsatz: „Man hat das Gefühl, die Leute sind noch dankbarer, dass jemand zu Weihnachten da ist. Es ist nicht selbstverständlich, die Menschen honorieren unsere Arbeit und wir bekommen auch Kekse als Dankeschön.“

Die Polizei

Rund um die Uhr ist auch die Polizei im Einsatz. Und natürlich auch am Heiligen Abend. Aber es wird auch hier darauf geachtet, dass für jeden Polizisten die Möglichkeit besteht, mit der Familie Bescherung zu machen. „Bei uns machen Freiwillige den Weihnachtsdienst“, erklärt Peter Beisteiner, Bezirksinspektor von Ternitz, der selbst in jungen Jahren an Weihnachten im Einsatz war. Man macht den Regeldienst, trotzdem versucht man weihnachtliche Stimmung aufkommen zu lassen. „Wir haben einen geschmückten Baum, einen Adventkranz und bringen Kekse vorbei“, sagt der Hollenthoner. Im Einsatz für die Menschen spielt es an Weihnachten für die Polizei die ganze Palette, aber vermehrt werden die Polizisten zu Familienstreitigkeiten gerufen, meist in Verbindung mit Alkohol. Ein kleines Dankeschön gibt es aber auch für die Polizei. „Untertags kommen Leute vorbei und bringen uns Kekse“, freut sich Peter Beisteiner.

Die Feuerwehr

Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Bad Erlach sind rund um die Uhr im Einsatz – auch zu Weihnachten. „Wir haben eine Einsatzmannschaft von 30 Leuten, die von Zuhause in den Einsatz kommen“, erklärt FF-Kommandant von Bad Erlach HBI Günter Ostermann. Direkt am Heiligen Abend sei es für die Feuerwehr eher ruhiger, die gefährliche Zeit sei um den 6. Jänner, wenn der Christbaum schon dürr ist und noch einmal angezündet wird. Ein Dankeschön bekommen die Feuerwehr-Mitglieder immer wieder bei ihren Einsätzen, aber ihre Arbeit würde selbstverständlicher werden.

Tipps für Weihnachten

Ein paar Tipps hat die Feuerwehr für Weihnachten noch: Da sich unser Geruchssinn in der Nacht ausschaltet, sind Rauchmelder sehr wichtig. Und unbedingt einen Kübel Wasser neben den Christbaum stellen, da ein Christbaum innerhalb von Sekunden abbrennt.

„Gefährlicher als ein Christbaum ist aber das Ewige Licht, das viele Menschen ans Fenster stellen und dann in die Mette gehen“, sagt Günter Ostermann.


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