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DÜRNSTEIN. Das Stift Dürnstein wird in den kommenden sechs Monaten umgebaut und saniert. Ab Mai 2019 erwartet die Besucher dort eine neugestaltete Museumslandschaft, die einen anderen Zugang zum Wahrzeichen der Wachau ermöglichen soll.

  1 / 11   Das Stift Dürnstein mit seinem markanten blauen Turm ist eines der Wahrzeichen der Wachau. Foto: Brandt

Das Stift Dürnstein soll deutlich attraktiver für Besucher werden. Das Stift Herzogenburg als Eigentümer und das Land Niederösterreich investieren gemeinsam rund drei Millionen Euro in die Sanierung des Gebäudes und die Neugestaltung der Ausstellung. Bislang nicht zugängliche Räume sollen künftig für Besucher offen stehen, die Ausstellungsfläche wird sich nahezu verdreifachen. Barrierefreiheit wird dabei groß geschrieben. Auf die Besucher warten künftig außerdem großzügige Sanitärräume, eine Garderobe sowie ein moderner Shop- und Kassenbereich. Der hübsche Innenhof ist künftig für alle Gäste frei zugänglich.

Neugestaltete Ausstellung

Am 1. Mai soll die Ausstellung „Das Gute – das Schöne – das Wahre“ erstmals ihre Pforten öffnen. Ziel ist es laut Dechant Petrus Stockinger, die Geisteswelt des ehemaligen Augustiner-Chorherrenstifts für die Besucher erlebbar zu machen. Gleichzeitig sollen sich die Gäste jedoch auch mit den „Fragen beschäftigen, die im Leben wichtig sind“. Erreicht werden soll dies unter anderem durch großzügige Verweilzonen und moderne museumspädagogische Maßnahmen.

Qualitätstourismus

Ein großes Anliegen ist es den Vertretern den Stifts, der einheimischen Bevölkerung die Skepsis gegenüber dem Tourismus zu nehmen. Man wolle mit der Umgestaltung nicht noch mehr Touristen nach Dürnstein locken, sondern die, die ohnehin bereits da seien, zu einem Stiftsbesuch animieren. Stockinger zufolge will man dem Tourismus vielmehr wieder eine neue Wertigkeit geben. Der Umbau des Stifts sei ein Teil der Qualitätsoffensive in der Wachau.


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