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EBENSEE/VÖCKLABRUCK. Ein Bergretter entdeckte am 29. August 2018 in der Nähe eines Paragleiter-Startplatzes in Ebensee zufällig einen schwerverletzten Paragleiterpiloten. Der Mann aus dem Bezirk Vöcklabruck war mehrere Meter tief in das „Latschenfeld“ gestürzt und musste mit dem Notarzthubschrauber ins UKH nach Linz gebracht werden.

Foto: Bergrettung Ebensee
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Fünf Mann der Bergrettungsortsstelle Ebensee, die zugleich auch ausgebildete Paragleiterpiloten sind, gingen zum Nordoststartplatz am Feuerkogel. Als einer von ihnen über die Startfläche hinausging, entdeckte er unter der Geländekante, in dem sehr steilen „Latschenfeld“, einen schwerverletzten Paragleiterpiloten.

Verletzter verlor das Bewusstsein

Der 73-Jährige aus dem Bezirk Vöcklabruck hatte eine stark blutende Wunde in der rechten Kniekehle. Als die Retter zu ihm eilten, versuchte er noch, selbst aufzustehen, verlor aber dabei das Bewusstsein. Die bestens ausgebildeten Bergrettungsmänner konnten die Blutung mit Druckverbänden stoppen und hatten in der Zwischenzeit per Handy die Rettungsleitzentrale verständigt.

„Der Mann war ansprechbar, doch die starke Blutung in der Kniekehle war für uns ein Alarmzeichen, dass es jetzt schnell gehen muss“, erklärt Einsatzleiter Michael Hemetsberger von der Ortstelle Ebensee, der die Erstversorgung und den Abtransport koordinierte. „Es gab für uns keinen Zweifel, dass der Notarzthubschrauber notwendig ist, damit der Verletzte möglichst gut versorgt und zügig abtransportiert wird“, erläutert Herr Hemetsberger.

Startabbruch zu spät eingeleitet

Der Mann wurde mit dem Notarzthubschrauber „Christophorus 10“ in das Unfallkrankenhaus nach Linz geflogen. Laut eigenen Angaben habe er zu spät einen Startabbruch eingeleitet, nachdem sich sein Schirm beim Starten zu wenig gefüllt hatte. Danach sei er von der steilen Geländekante aus einigen Metern Höhe in das „Latschenfeld“ gestürzt. Dabei habe sich ein herausstehender Latschenast in seine Kniekehle gebohrt.


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