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EBENSEE. Aus dem gesamten Bezirk trafen sich 230 Jungfeuerwehrmitglieder im Gerätehaus der FF Ebensee, um den Wissenstest abzulegen. Der Test ist Teil der Vorbereitung auf den Aktivdienst.

Es galt, praktische Aufgaben zu bewältigen, etwa zur Orientierung im Gelände, aber auch Fachwissen zu beweisen. Foto: Stefan Pamminger

Nach einer dreimonatigen Vorbereitungszeit durch die Jugendbetreuer und Jugendhelfer mussten die Burschen und Mädchen bei mehreren Stationen ihr Allgemeinwissen, ihre Kenntnisse über Geräte, Dienstgrade, Feuerwehrfunk, richtige Alarmierung, Seilknoten, Orientierung im Gelände, Verkehrserziehung, Erkennen der Brandgefahren im Haushalt und richtiges Reagieren sowie über die Kennzeichnung gefährlicher Stoffe und Grundkenntnisse in der Ersten Hilfe unter Beweis stellen.

Das Ziel dieser Prüfungen ist die Vorbereitung der Jungfeuerwehrmitglieder auf den aktiven Feuerwehrdienst. Sie ersetzt einen Teil der erforderlichen Grundausbildung gegenüber einem Neueintritt in die Feuerwehr. Durch die Herabsetzung des Antrittsalters in der Stufe Bronze infolge der Evaluierung der Dienstordnung für Jugendgruppen war die Beteiligung in diesem Jahr besonders hoch: 81 Teilnehmer traten in der Prüfungsstufe Bronze (11.Lebensjahr) an, 63 Teilnehmer absolvierten die Stufe Silber (13.Lebensjahr) und 86 erreichten die Höchststufe Gold (15. Lebensjahr). Unmittelbar nach den Prüfungen, die von insgesamt 30 Bewertern und Ausbildnern aus dem Bezirks- und den Abschnittkommanden abgenommen wurden, überreichten Bezirksfeuerwehrkommandant Stefan Schiendorfer sowie die Abschnittskommandanten Christian Huemer und Peter Limbacher die begehrten Wissenstestabzeichen.

Jeder Ort im Bezirk hat eine Jugendgruppe

Die Freiwilligen Feuerwehren des Bezirks bemühen sich sehr um den Nachwuchs: In jeder der 20 Gemeinden werden eine oder mehrere Jugendgruppen geführt. Der Mitgliederstand beträgt zurzeit erfreuliche 519 Jungfeuerwehrmitglieder, darunter 45 Mädchen. Der Zeitaufwand für die feuerwehrspezifische Ausbildung und für die allgemeine Jugendarbeit während eines gesamten Jahres betrug im Vorjahr beachtliche 46.453 Stunden, die von den geschulten Jugendbetreuern und -helfern zusätzlich zum Feuerwehrdienst aufgewendet wurden. So werden die Jugendlichen nicht nur auf ihren zukünftigen Feuerwehrdienst vorbereitet, sondern erleben auch in der Gruppe soziale Werthaltungen wie Teamgeist, Vertrauen, Verlässlichkeit und Kameradschaft.


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