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EBENSEE. Blick in die Gmundner Tips KW 30 des Jahres 2006 zeigt: Das Wetter war heiß und trocken. Das war vermutlich auch der Auslöser für einen Waldbrand im Gebiet Offensee-Bromberg, der erst nach fünf Tagen gelöscht werden konnte.

Tips-Zeitreise ins Jahr 2006: hartnäckige Glutnester und tropische Temperaturen erschwerten die Löscharbeiten

Der Brand war vom Hüttenwirt der Hochkogelhütte entdeckt worden, der die Feuerwehr alarmierte. Die damals herrschenden hohen Temperaturen und die Trockenheit hatten vermutlich den Brand entfacht. Nach genauer Lageerkundung stellten die Einsatzkräfte in der sehr exponierten Steillage im Offenseegebiet in rund 1200 Metern Seehöhe fünf Brandherde fest.

Rund 400 Hubschrauberflüge, mit denen Offenseewasser herangeschafft wurde, waren schließlich notwendig, um den Brand zu löschen. Von Beginn weg erhielten die sechs im Einsatz befindlichen Feuerwehren Unterstützung durch zwei Hubschrauber des österreichischen Bundesheeres. Da in den Nachtstunden keine Löschtätigkeiten möglich waren, wurden die Brandherde mittels Wärmebildkamera laufend überwacht. Ab dem dritten Tag verstärkte ein „Black Hawk“-Transporthubschrauber den Löscheinsatz. Ihm war es möglich, einen mit 3000 Litern gefüllten Löschkübel zu transportieren. Insgesamt wurden 300.000 Liter Wasser benötigt.

65 Mann der Feuerwehren, acht Bergretter und 20 Mann des Bundesheeres standen im Einsatz. Nach fünf Tagen konnte endlich das erlösende „Brand aus“ verkündet werden. Insgesamt wurden bei dem Brand rund sechs Hektar Wald vernichtet.


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