Februar 1934 in Ebensee ist Thema einer Veranstaltungsreihe
EBENSEE. Zwischen 9. und 14. Februar werden Ebensee und Linz zum Schauplatz der Auseinandersetzung mit einer oft vergessenen Geschichte. Ein breites Veranstalterbündnis präsentiert spannende Formate mit hochkarätiger Besetzung.

Februar 1934. In Österreich regiert Engelbert Dollfuß autoritär. Die starke Sozialdemokratie ist den Akteuren des Austrofaschismus ein Dorn im Auge. Die „große Erzählung“ zum 12. Februar ist eng verknüpft mit Oberösterreich und Ebensee im Speziellen.
85 Jahre später setzt sich eine vielfältige Veranstaltungsreihe mit den Ereignissen jener Tage auseinander. In künstlerischen, literarischen und diskursiven Formaten – darunter szenische Lesung, Matinee, Ortsrundgang, Vortrag und Podiumsgespräch – wird der Frage nachgespürt, welche Bedeutung die damaligen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen für die Gegenwart besitzen.
Neben der Sonntagsmatinee „Störung als Widerstand“ in Linz am Sonntag, 10. Februar, im Central liegt der Veranstaltungsschwerpunkt auf Ebensee. An der Reihe arbeiten Zeitgeschichte Museum Ebensee, Kino Ebensee, Verein Arbeiter*innenheim, Gesellschaft für Kulturpolitik OÖ, SPÖ OÖ, FSG und SBV PROGE mit.


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