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ECHSENBACH. Über 30 Energiebeauftragte aus dem Waldviertel nutzten die Gelegenheiten, um sich beim Energiebeauftragten-Forum der Energie- und Umweltagentur NÖ in Echsenbach zu informieren.

Jene aus dem Bezirk Zwettl, v.l.: EB Anita Wögerer (Göpfritz an der Wild), Sigl Wilhelm (Langschlag), Regionsleiterin Elisabeth Wagner (Energie- und Umweltagentur NÖ), EGR Gerald Gaishofer (Zwettl), Vbgm. E&UGR Franz Huber (Sallingberg), EB Gerold Fichtinger (Bad Traunstein), Bgm. AL Arnold Bauernfried (Bärnkopf), Franz Patzl (Amt der NÖ Landesregierung. Abt. Umwelt und Energiewirtschaft), EB Patrick Frühwirth (Arbesbach), E&UGR Erwin Hochstöger (Bärnkopf), EB Leopold Höchtl (Echsenbach). Foto: eNu

Niederösterreich hat mit Ende letzten Jahres ein wichtiges Etappenziel auf dem Weg zur Energiewende erreicht: Der gesamte Strombedarf mit Strom aus Erneuerbaren Energien gedeckt. Wesentliche Treiber der Energiewende sind Niederösterreichs Gemeinden, die gemäß NÖ Energieeffizienzgesetz zumindest einen Energiebeauftragten zu bestellen haben.

Energie-Landesrat Stephan Pernkopf (VP) betont die Wichtigkeit eines solchen Beauftragten: „Nahezu jede Gemeinde hat eine oder einen Energiebeauftragten bestellt und viele davon haben bereits einen Gemeinde-Energie-Bericht erstellt. Jetzt geht es darum auf Basis des Berichts Maßnahmen zur Energieeffizienzsteigerung zu setzen.“ Auf die Unterstützung des Landes können die Gemeinden bauen, unterstreicht Pernkopf: „Mit dem Energie-Spar-Gemeinde Paket möchten wir die Gemeinden bei der Umsetzung von Energiemaßnahmen gezielt unterstützen. Für 2017 werden wir die Gemeinden speziell beim Tausch von fossilen Heizkesseln auf erneuerbare Energieträgern fördern. Der Kesseltausch wird mit bis zu 30 Prozent bzw. maximal 10.000 Euro gefördert.“

Landesweiter Vergleich ab sofort möglich

Die Energie- und Umweltagentur NÖ unterstützt die Gemeinden bei der Bewältigung ihrer Aufgaben. Ein neues Benchmark-Tool erlaubt nun auch den anonymisierten Vergleich mit nutzungsgleichen Gebäuden anderer Gemeinden: „Auf einen Blick lässt sich erkennen, ob mein Gebäude im landesweiten Vergleich gut abschneidet oder einen eher zu hohen Energieverbrauch aufweist. Daraus lässt sich sehr leicht ableiten, wo ein Sanierungsbedarf besteht“, erklärt Herbert Greisberger, Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur.

Im Rahmen des Forums wurden zudem technische Möglichkeiten und Einsatzgebiete für die automatische Energiedatenauslesung aufgezeigt. Weiters wurden Pilotprojekte vorgestellt, im Rahmen derer in Gemeindegebäude Strom-Monitoring Instrumente eingebaut wurden, um Energieverbräuche zeitnah analysieren zu können und darauf basierend Effizienzmaßnahmen umzusetzen.


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