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ALKOVEN. Schreie einer Katze aus einem Kanal in Straßham war am Nachmittag des 3. Jänner 2016 für Anrainer Anlass, die Feuerwehr Alkoven zu verständigen. Die Kräfte wurden um 15.39 Uhr per Personenrufempfänger von der Landeswarnzentrale alarmiert.
 

Foto: Hermann Kollinger
  1 / 4   Foto: Hermann Kollinger

Vor Ort hatten Anwohner versucht, den Rufen des Tieres auf den Grund zu gehen bzw. die Katze zu lokalisieren. Vermeintlich fündig wurde man im Abflussrohr einer Hauseinfahrt, wo das Miauen am lautesten zu hören gewesen ist. Nur war unbekannt, wohin das Rohr führt. Seitens der Feuerwehr wurde zuerst mit etwas Wasser der Verlauf des Rohres eruiert. Auch ein Kontakt zur Linz AG wurde genutzt und um eine Kanalkamera ersucht (welche in weiterer Folge jedoch storniert werden konnte). Dem Anschein zufolge war das Tier immer wieder im Kanalsystem herumgeirrt, ohne jedoch nach oben kommen zu können.

Wie auch immer, während der Erkundungen mehrere Seitenkanäle kam die Katze schließlich bei einer der Öffnungen zum Vorschein. Sie blieb dort zwar stecken – das Tier war nicht das Kleinste – konnte da von einem Feuerwehrmann gepackt und aus dem Schacht geholt werden. Blitzschnell düste die Katze offensichtlich wohlauf nach Hause, wo man sie bereits seit mittags vermisst hatte. Fotografiert werden wollte sie nicht.  

Wo und wie das Haustier ins Kanalsystem gekommen ist, ist nicht bekannt. Für die Feuerwehr Alkoven war der Einsatz nach exakt einer Stunde zu Ende.


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Anita Käferböck
Anita Käferböck
06.01.2016 16:50

Super

Vielen herzlichen Dank für die Rettung der Katze und alles Gute für 2016 aus dem Innviertel.