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EFERDING. Ein Wirt aus dem Bezirk Eferding prellte seine Mitarbeiterin um Geld, die Arbeiterkammer forderte 9.900 Euro nach, die Weigerung des Wirtes führte schließlich zu einem Polizeieinsatz.

Die Polizei drohte dem Wirt, sein Lokal schließen zu lassen. (Foto: oberoesterreichische nachrichten/volker weihbold)

Eine Küchenhilfe war 1,5 Jahre in einem Restaurant im Bezirk Eferding beschäftigt, sie arbeitete oft an den Wochenenden und oft mehr als 12 Stunden pro Tag. Der Wirt meldete sie mit weniger Stunden bei der Sozialversicherung an und bezahlte hunderte Arbeitsstunden nicht aus. Während des Corona-Lockdowns bezog er Kurzarbeitsförderung aus Steuergeldern, zahlte aber der Mitarbeiterin kein Entgelt aus. Als das Restaurant nach dem Lockdown wieder aufsperrte, wurde die Frau immer noch nicht ordnungsgemäß bezahlt. Sie arbeitete täglich acht Stunden im Restaurant, erhielt aber nur 100 Euro pro Woche.

Nachforderung führt zu Polizeieinsatz

Die Mitarbeiterin wandte sich schließlich an die Arbeiterkammer und forderte den offenen Lohn nach. Der Wirt bot der Frau eine Nachzahlung von 9.900 Euro an, bei der Geldübergabe schickte er seine Freundin vor, die die Küchenhilfe eine Quittung unterzeichnen ließ und ohne eine Geldübergabe davonlief. Die Mitarbeiterin rief die Polizei zur Hilfe, diese musste damit drohen, das Lokal zu schließen und die Freundin des Wirtes zu verhaften, bevor die Küchenhilfe zu ihrem Geld kam.


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