Großeinsatz bei Brand auf landwirtschaftlichem Betrieb
ST. MARIENKIRCHEN/POLSENZ. (Update) Derzeit sind sechzehn Feuerwehren, das Rote Kreuz und die Polizei im Großeinsatz, um einen Brand auf einem landwirtschaftlichen Betrieb in St. Marienkirchen an der Polsenz im Bezirk Eferding zu bekämpfen.

Aus bislang unbekannter Ursache brach am Montagnachmittag auf einem landwirtschaftlichen Betrieb im Bereich eines Stalles Feuer aus. Bereits kurz nach der ersten Alarmierung wurde die Alarmstufe Zwei und weiters Drei ausgelöst, was zur umfangreichen Alarmierung umliegender Feuerwehren und somit Einsatzkräfte führte. Aufgrund der schwierigen Wasserversorgung müssen die Löscharbeiten immer wieder unterbrochen werden. Die Einsatzkräfte stehen aktuell im Großeinsatz, um das Feuer vollständig zu löschen und eine weitere Gefährdung zu verhindern. Der Sachschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden, glücklicherweise gibt es aber bisher keine Meldungen über Verletzte.
Update
Ein 40-jähriger Mann war am Montag gegen 13 Uhr mit seinem Hoflader mit der Versorgung seiner Maststiere beschäftigt. Dabei lud er drei Strohballen von einem Stapel mit sieben Ballen. Beim Anheben der Staplergabel stürzte dann der obere Strohballen auf das heiße Auspuffrohr des Hofladers. Da dieser Strohballen in mehrere Teile zerfiel, transportierte der Mann zwei andere Strohballen in den nahegelegenen Viehstall. Als er wieder zum Strohlager zurückkam, bemerkte er den bereits brennenden Strohballen im Lager. Der 40-Jährige wollte zuerst die Flammen noch selbst löschen und schrie gleichzeitig seiner Frau, welche die Alarmierung der Feuerwehr veranlasste. Die Löscharbeiten wurden von 17 Feuerwehren unter dem Kommando der FF St. Marienkirchen an der Polsenz geführt und erwiesen sich wegen des Wassertransportes äußerst schwierig. Ein Übergreifen der Flammen auf den Wohntrakt und auf den Maststierstall konnte verhindert werden und als Ursache kann von der Entzündung von Stroh beim heißen Auspuff des Hofladers ausgegangen werden. Personen und Tiere kamen beim Großbrand nicht zu Schaden.


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