„Früha woar olles bessa“: Kabarettabend von und mit Peter Gahleitner in Aschach
ASCHACH. Der stockkonservative Beamte eines Innviertler Postamts trauert seiner Kindheit nach. Alles hat sich verändert: Der neue Lagerhausverwalter ist Ostdeutscher, die Sau“n werden auch nicht mehr daheim gestochen und außerdem heißen die Kinder nur mehr Chantal und Maurice.

Unter dem Titel „Früha woar olles bessa“ begegnet der Kabarettist Peter Gahleitner dem Dalai Lama, sinniert über allzu engen Körperkontakt und dem Vorhaben seiner Frau, nur mehr vegetarisch zu kochen. Am Freitag, 2. Oktober, zieht er im Schloss Aschach in satirischer Weise über alles Neue her und träumt von der Zeit, wo früher alles besser war. Ein satirisches Innviertler Mundartprogramm zum Lachen – bis die nächste Depression kommt.
Tips: Auf was dürfen sich die Besucher in Aschach freuen?Gahleitner: Auf einen Abend an dem sie über sich selbst lachen können und in manch bissigem und gemeinem Text seinen eigenen Partner, seinen Nachbarn, seinen Chef wiedererkennen.
Tips: War früha wirklich alles besser?Gahleitner: Gegenfrage: Hat früher jemand sein Kind Chantal getauft? Na also!
Tips: Sie geben das Kabarett in Innviertler Mundart zum Besten. Könnte ein Mundart-Wörterbuch vonnöten sein?Gahleitner: Ich habe in Leipzig den Publikumspreis bekommen dürfen. Wenn mich also die Ossis verstanden haben, kann es in Aschach auch kein Problem sein. Man könnte aber auch meinen, ich habe den Preis in Leipzig gerade deshalb bekommen, weil mich die Leipziger nicht verstanden haben!
Tips: Sie sinnieren über den Dalai Lama, den Sie treffen durften. Verändert so eine Begegnung?Gahleitner: Zumindest insofern, als ich seither Kabarett spiele. Den Grund dafür erfährt man am 2. Oktober in Aschach.
Beginn: 19.30 Uhr. Karten: Sparkasse und Volksbank Aschach, Raiffeisenbank Hartkirchen, Reservierung unter 0664/2530285.


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