Filmabend mit „Timbuktu“ in Eferding
EFERDING. Kidane (Ibrahim Ahmed) lebt in den Dünen am Rande der malischen Stadt Timbuktu, zusammen mit seiner Frau Satima, seiner Tochter Toya und dem Waisen Issan. Bislang ist der brachiale Verhaltenskodex, den die neuen Herren der Stadt verhängt haben, an ihnen vorbeigegangen: Musik, Lachen und Fußball sind verboten, die illegalen Gerichte der Extremisten verkünden jeden Tag neue entsetzliche und absurde Urteile.

Bei einem Streit über die Schlachtung einer geliebten Kuh tötet Kidane versehentlich einen Fischer und gerät dadurch in die Fänge der improvisierten „Justiz“ der Fundamentalisten, von denen es einer unverhohlen auf seine Frau Satima abgesehen hat.
Ausgehend von realen Ereignissen und Charakteren, erzählt der Film „Timbuktu“ das aufrüttelnde Drama einer von extremistischen ausländischen Milizen überrannten Stadt. Der Film zeigt ohne jede Gefühlsaufwallung, Glättung oder zu moralisieren, Geschichten über das Überleben und den Widerstand gewöhnlicher, auf sich selbst angewiesener Menschen. Zu sehen ist „Timbuktu“ am Montag, 11. Jänner, um 20 Uhr im Kulturzentrum Bräuhaus. VA: Die Grünen Eferding. Eintritt frei


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