"Der Verschwender" im Rahmen der Kalköfner Festspiele 2016
HINZENBACH. Mit einem Klassiker des österreichischen Volkstheaters geht der Schauspieler Josef Krenmair in seinem selbstgebauten kleinen Theater am Bauernhof seiner Familie in Kalköfen/Hinzenbach in die zweite Saison. Ferdinand Raimunds Zaubermärchen „Der Verschwender“ wird von 20. Mai bis 12. Juni jedes Wochenende dreimal gespielt (Freitag und Samstag um 19.30 Uhr, Sonntag um 17 Uhr). Angesichts mehrerer 100 Reservierungen und der im Vorjahr ausverkauften zwölf Vorstellungen hat der Theaterchef für Ende August (26. 27. und 28. August) ein fünftes Spiel-Wochenende eingelegt.

Bei dem Stück des nach Johann Nestroy populärsten österreichischen Volkstheater-Autors seiner Zeit geht es, wie die meisten Österreicher aus der Schule noch wissen, um den Verschwender Julius Flottwell, der durch die in ihn verliebte Fee Cheristane unermesslich reich wird, doch dann in seinem Taumel alles verliert. Als sich Flottwell, arm geworden, nach seiner Rückkehr aus England der wahren Werte des Menschseins besinnt, wird alles wieder – in maßvoller Weise – gut.
Den Flottwell spielen alternierend Oliver Roitinger und Nic Raspotnik, die Cheristane gibt die aus dem Vorjahr bekannte Sopranistin Verena TeBest. Den durchtriebenen Kammerdiener spielt Thomas Nistler und den Tischler Valentin mit seinem allseits bekannten „Hobellied“ hat sich Krenmair selbst vorbehalten.
Krenmair hat das Stück für die Kleinbühne adaptiert und dazu auch eigene Musik geschrieben, natürlich ohne „Da streiten sich die Leut“ herum“ zu ändern.
Karten sind unter der Nummer 0664/415 42 74 oder im Internet unter k.u.k.kammerbuehne@gmail.com erhältlich. Weitere Informationen auf der Homepage kundkammerbuehne.jimdo.com


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