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EFERDING. Die religiösen, politischen und sozialen Ereignisse der Reformation sind ein Stück Geschichte, das unsere Gesellschafts- und Kirchenordnung nachhaltig geprägt hat. Martin Luther wollte vor 500 Jahren mit seiner Kritik an der Ablasspraxis ursprünglich keine neue Kirche gründen. Es ging ihm zunächst um eine glaubwürdige Verkündigung des Evangeliums gemäß der Heiligen Schrift.

Helmut Außerwöger. Foto: Privat
Helmut Außerwöger. Foto: Privat

Aber aus dem damaligen Zusammenspiel der kirchlichen, gesellschaftlichen und politischen Kräfte entstand eine fundamentale Kritik an der Verfasstheit der Katholischen Kirche. Luther wurde vom Prediger und Theologen zum Reformator, der eine universelle Neugestaltung der Katholischen Kirche anstrebte. Das Ergebnis dieses Prozesses waren letztendlich getrennte christliche Kirchen, die fast 500 Jahre brauchten, um sich wieder näher zu kommen.

Vortrag am 5. Oktober im Pfarrzentrum St. Hippolyt

Anlässlich des Reformationsjubiläums 2017 spricht Helmut Außerwöger, seit Kurzem Pastoralassistent der Stadtpfarre Eferding, am Mittwoch, 5. Oktober, um 19.30 Uhr im Pfarrzentrum St. Hippolyt zu diesem Thema. Eintritt: Freiwillige Spenden.


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