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Hartheimer Inklusionstage - „Teilnahme im Alltag“
ALKOVEN. Mit einem neuen Projekt setzt sich das Institut Hartheim für eine inklusive Gesellschaft ein. Die Hartheimer Inklusionstage wollen Menschen mit und ohne Beeinträchtigung zusammenbringen und ihnen die Möglichkeit zu gemeinsamen Aktivitäten bieten. Ein dichtes Programm ist für die Tage von 8. bis 12. Juni geplant, erste Aktivitäten hat es aber bereits gegeben.

Sie verbringen einen Tag am Fußballplatz, helfen in einer Autowerkstatt mit und lernen die Arbeit in einer Bäckerei kennen. KlientIen des Institutes Hartheim nehmen teil am Alltagsleben anderer, das ihnen so zum Teil nicht bekannt ist. Und machen damit wichtige soziale Erfahrungen. Das Institut Hartheim forciert derzeit gezielt gestaltete Begegnungsmöglichkeiten und will seinen Beitrag zu einer Gesellschaft leisten, in der jeder so angenommen wird, wie er ist. Josef Leitner, der Geschäftsführer des Institutes Hartheim: „Es geht uns darum Menschen zusammen zu führen und beizutragen, dass Berührungsängste und Vorurteile abgebaut werden. Am besten gelingt das beim Teilen von Alltagserfahrungen.“ Derzeit stehen knapp 40 Aktivitäten im Programm der Hartheimer Inklusionstage. Es sind Einzelpersonen oder Organisationen, welche Klienten des Institutes Hartheim zu einer gemeinsamen Aktivität eingeladen haben. Das Angebot ist vielfältig und auf die individuellen Möglichkeiten der Einladenden und der Klienten des Institutes abgestimmt. „Mit den Hartheim Inklusionstagen wollen wir den Begriff Inklusion in die Gesellschaft tragen und praktisch erfahrbar machen. Wir freuen uns, dass es so viele Begegnungsmöglichkeiten gibt!“, so Krystyna Cieslawski-Banet, Mitglied der Geschäftsleitung und agogische Leiterin im Institut Hartheim. Sie hofft, dass die Hartheimer Inklusionstage auch im kommenden Jahr wieder starten können.


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