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Monika Gumpelmaier – 25 kämpferische Jahre im Dienst der Volkshilfe unterwegs

Nora Heindl, 05.07.2016 13:49

EFERDING. Ein Vierteljahrhundert war Monika Gumpelmaier das soziale Gewissen in der Region rund um Eferding. Als Gründerin der Volkshilfe Eferding-Grieskichen und Vorstandsvorsitzende hat sie die Entwicklung vom Zweifrauunternehmen hin zum Dienstleistungsbetrieb mit 50 Beschäftigten aktiv mitgestaltet und geprägt. Jetzt legt sie diese Aufgabe in neue Hände.
 

Monika Gumpelmair übergibt nach 25 Jahren ihre Funktion als Vorstandsvorsitzende in die Hände von Erich Pilsner. Foto: Volkshilfe

Die Fußstapfen, in die Erich Pilsner tritt, sind groß, denn für Monika Gumpelmaier war die Volkshilfe immer ein Herzensprojekt. Die engagierte Eferdingerin gründete die Mobile Altenpflege vor 25 Jahren aus einer persönlichen Not heraus. Sie pflegte über sechs Jahre lang ihre Großeltern und weiß aus eigener Erfahrung, wie wichtig Unterstützung für pflegende Angehörige und Betroffene ist. 

Seit damals zeigt sich Monika Gumpelmaier kämpferisch für die gute Sache. Die Dienstleistungen, wie sie heute angeboten werden, ins Leben zu rufen und zu finanzieren, war oft harte Arbeit. Der fast grenzenlose Idealismus der Volkshelferin aus Leidenschaft machte auch vor persönlichem finanziellen Einsatz nicht Halt. So setzte sie beim Kauf des Bürogebäudes in der Bahnhofstraße in Eferding ihr eigenes Haus als Sicherheit bei der Bank ein.

Der Beweggrund für so viel ehrenamtlichen Einsatz waren für Monika Gumpelmaier immer die Menschen. Sie ist überzeugt, „Wenn wer in eine Notlage geraten ist, egal ob unverschuldet oder selbst verschuldet, dann muss man helfen. So einfach ist das.“

Heute kann Monika Gumpelaier ein Unternehmen übergeben, das mit acht verschiedenen Dienstleistungen die soziale Landschaft in den Bezirken Eferding und Grieskichen maßgeblich mitgestaltet. 

Bereits im Mai wurde Monika Gumpelmaier die höchste Auszeichnung  der Volkshilfe Österreich verliehen, die Josef Afritsch-Medaille und auch der Vorsitzende der Volkshilfe Oberösterreich, Joe Weidenholzer gibt Monika Gumpelmaier ein herzliches Danke mit auf den Weg in einen sehr verdienten Unruhestand: „Ein schlichtes Danke wirkt angesichts des großen privaten Einsatzes über so lange Zeit fast ein wenig verloren, aber Monika Gumpelmaier hat nie für die große Bühne gearbeitet, sondern für die Menschen mit ihren Bedürfnissen, Nöten und Freuden. Darum sagen wir von ganzem Herzen Danke für ihre Zeit, ihre Hingabe und ihre Freude daran, Volkshelferin zu sein.“


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