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EFERDING/HARTKIRCHEN/WILHERING. Dass die Ortsstellen Eferding, Hartkirchen und Wilhering ihre Aufgaben sowohl in der Menge als auch in der Qualität hervorragend erfüllen, zeigte sich im Rahmen der Bezirksstellenversammlung des Roten Kreuzes.
 

  1 / 2   RK-Bezirksstellenleiterin Michaela Schwinghammer-Hausleithner, RK-Bezirksgeschäftsleiter Franz Puttinger, Erwin Puritscher und seine Tochter Sarah Puritscher (v. l.) Foto: ÖRK Eferdíng

Bezirksgeschäftsleiter Franz Puttinger rechnete vor, dass in Oberösterreich pro Einwohner rund 2,5 Stunden freiwillig im Roten Kreuz geleistet werden. Mit Freude stellte er fest, dass die Freiwilligen des Roten Kreuzes im Bezirksbereich Eferding pro Einwohner 3,8 Stunden, also 150 Prozent, erbringen. Mit 122.150 freiwilligen Stunden, 850 Mitarbeitern, davon 39 Angestellte, 20 Zivildiener und 213 Jugendliche in den Jugendgruppen ist der Bezirk gut aufgestellt und dennoch sind weitere freiwillige Helfer herzlich willkommen.

Die Wichtigkeit von Erster Hilfe unterstrich ein Interview mit der Familie Puritscher aus Wilhering. Die Tochter hatte ihrem Vater durch sofortige Wiederbelebung ein zweites Leben geschenkt und ist somit die Lebensretterin 2015 im Bezirksbereich. Eine 2 bis 3 Minuten später einsetzende Wiederbelebung hätte zu schweren Folgeschäden führen können, so die Erzählung des Vaters. Laut Aussagen seiner Ärzte beruht seine tolle Genesung auf der raschen Ersten-Hilfe vor Ort. 500.000 zurückgelegte Kilometer, 6.000 Sozialmarkteinkäufe, 12.000 Dienste im Rettungsdienst, 800 Kursteilnehmer, 15.000 Pflegebesuche oder 11.000 Essensportionen stellen nur einen Auszug aus den vielen Leistungen im Jahr 2015 dar.


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