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PRAMBACHKIRCHEN. Ein wahres Fest der Freundschaft ging im Haus Bad Dachsberg über die Bühne. Besucher, Freunde und die dort beheimateten Flüchtlinge fanden in einer Atmosphäre der Freude und des Austausches zusammen.
 

Foto: Mayr
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„Gerade in einer Zeit, wo wir so viele negative Meldungen von Terror, Ausländerhass und Vorurteilen erfahren, war es uns, der Freizeitgruppe, mit Hilfe des Sozialausschusses der Gemeinde, ein Anliegen, unseren Freunden in Weinberg die Gelegenheit zu bieten, sich zu zeigen. In ihrer Andersartigkeit, aber auch in ihrer Liebenswürdigkeit und ihren Fähigkeiten“, erzählt Mitorganisatorin Muna Fiedler.

Die im Haus Bad Dachsberg beheimateten Flüchtlinge servierten Gerichte und trugen Lieder aus ihrer Heimat vor. Es gab auch einen Vortrag über Afghanistan. Nicht über die aus dem Fernsehen bekannten Schreckensszenarien, sondern über Landschaft, Geschichte, Bildungssystem, Kleidung und Sitten des Landes. „Stellen wir uns zwei Gefäße vor, eines das wir mit unseren negativen Gedanken voller Vorurteile, Angst und Hass füllen können und eines das wir mit unserem Verständnis, unserer Bereitschaft all die aus ihrer Heimat geflohenen Menschen, die nun bei uns sind, in unsere Gemeinschaft aufzunehmen, füllen können. Es liegt an jedem Einzelnen, welches Gefäß er füllt“, so Fiedler.

Gegen Ende des Festes tanzten alle gemeinsam Tänze aus Syrien und Afganistan als auch den Vogeltanz. „Die Unterschiede hatten sich aufgelöst, wir waren eine Gemeinschaft von Menschen die sich in Freundschaft begegneten. Es war das Gefäß, das wir bei diesem Fest füllen wollten und es war auch die Absicht, die uns dieses Fest gemeinsam gestalten ließ“, betont Muna Fiedler.


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