Wunsch nach Aufstieg und neuem Stadion beim LASKler-Sommerfest
EFERDING/LINZ. Ein Sieg, ein Unentschieden und eine Niederlage – nach drei Spielen rangiert der LASK in der Ersten Liga im Mittelfeld. Beim LASKler Sommerfest in Schloss Starhemberg in Eferding gab man sich aber zuversichtlich, dass es diese Saison mit dem Aufstieg klappen wird. Bliebe dann nur noch die Frage nach dem neuen Stadion.

Besonders schmerzhaft natürlich der Ausfall von Kapitän und Torwart Pavao Pervan. Mit gebrochenem Mittelfuß fällt er für mehrere Wochen aus. „Ich habe aber höchstes Vertrauen in meine Mitspieler, dass sie mich gut ersetzen werden“, zeigte sich Pervan beim Fest des Fanclubs positiv. Vor dem Aufstiegsdruck hat er keine Angst: „Die meisten von uns können mit diesem Druck gut umgehen. Er motiviert ja auch. Zumal ist es auch schön zu merken, dass die Erwartungshaltung so hoch ist und dass der Lask bewegt.“ „Der Ausfall von Pavao tut natürlich weh. In den ersten zwei Spielen hat er tolle Paraden gespielt, wie wir sie von ihm kennen“, so der neue LASK-Geschäftsführer Alexander Friedl. Auch für ihn ist der Aufstieg das klare Ziel. Mit jedem Punkt komme das Selbstvertrauen.
Was für die Zukunft dann noch fehlt ist ein eigenes Stadion. Für die nächsten sechs Jahre ist der Traditionsverein erstmal im Paschinger Waldstadion beheimatet. Sanierungsmaßnahmen wie die Rasenheizung, wurden vom Club getragen. „Wir begrüßen den Umzug ins Paschinger Waldstadion, trotzdem wird auf Dauer ein eigenes Stadion notwendig“, betont Walter Entholzer, Urvater und zugleich Präsident der LASKler. Wichtige Einnahmen, wie durch die Gastronomie, würden derzeit natürlich fehlen. Finanzvorstand Siegmund Gruber zum Stadionwunsch: „Wir sind auf einem guten Weg, lassen wir uns überraschen.“ Was aber zuallererst einmal her muss, ist ein möglicher Standort. Ob in Linz, ja oder nein, zumindest im Großraum sollte es sein. Eine Machbarkeitsstudie läuft laut Landesrat Michael Strugl bereits.


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