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Schüler lernen die Möglichkeiten wie auch die Gefahren des Internets kennen

Nora Heindl, 23.12.2016 12:15

EFERDING. Bei den meisten Kindern ist das Internet längst in den Alltag integriert. Man kann nach Begriffen suchen, Videos anschauen und Spiele spielen. Doch was ist das Internet genau und wo lauern Gefahren? In einem Workshop des Kinderbüros der Uni Wien und A1 erfuhren die 3. und 4. Klassen der Volksschule Eferding Nord auf was es zu achten gilt.

Foto: Heindl
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„Viele der Kinder sind heutzutage schon ganz selbstverständlich im Internet. Es geht deshalb darum ihnen den richtigen Umgang bezüglich Sicherheit, Mobbing und Co ans Herz zu legen“, betont Direktorin Christa Hagmüller und zeigt sich erfreut darüber was die Kinder schon alles über das Internet wissen.

Netz rund um die Erde

Fast alle Kinder waren schon im Internet, haben bei Google etwas gesucht, Videos bei Youtube geschaut und Spiele gespielt. Auch Amazon, Facebook, WhatsApp und Co sind für sie längst keine Fremdwörter. Aber was ist das Internet jetzt genau und hat jedes Kind auf der Welt das gleiche? Auf spielerische, lustige Weise führten die Mitarbeiter des Kinderbüros der Universität Wien die Volksschüler in die Welt des WorldWideWebs ein. Anhand von Tafeln erklärten sie einzelne Begriffe, wie Browser und Adresszeile, und dass sich die Kinder das Internet wie ein großes Netz vorstellen können, das sich rund um die Erde spannt und die Computer der Menschen so miteinander verbindet. Somit ist das Internet in der Volksschule Nord in Eferding auch genau das gleiche wie etwa in China.

Persönliche Daten geheim halten

Nach einer Schnitzeljagd durchs Internet, stand noch einer der wichtigsten Punkte des Workshops an: Die lauernden Gefahren. Angefangen dabei, dass man nicht alles glauben sollte, was auf einer Internetseite steht – lieber auf einer zweiten Seite nachprüfen – ging es vor allem darum, nichts von sich preiszugeben. Ganz vorne weg, die Geheimhaltung von persönlichen Daten, wie Alter, Adresse und Telefonnummer. Passwörter sollte auch der beste Freund nicht wissen.

Auch sollte unbedingt darauf verzichtet werden, in sozialen Netzwerken darüber zu berichten, dass die ganze Familie für drei Wochen auf Urlaub ist. Steht dann noch der Wohnort dabei, ist das eine perfekte Einladung für Einbrecher. Ebenfalls nichts im Internet zu suchen haben peinliche Bilder und Gemeinheiten, denn was einmal im Internet steht, bleibt für immer dort. Zu guter Letzt: Auf keinen Fall mit Cyberfreunden treffen, die man im echten Leben gar nicht kennt. Dass die achtjährige Susi ein Pony hat, muss trotz nettem Foto nicht stimmen. Man kann sich nie sicher sein, mit wem man sich wirklich im Internet unterhält.

Darüber reden statt Seiten zu sperren

Die Mitarbeiter des Kinderbüros der Uni Wien haben auch für Eltern einen wesentlichen Tipp: Lieber mit den Kindern über fragwürdige Seiten reden und sie vielleicht sogar gemeinsam anschauen, als diese zu sperren. Denn gesperrte Seiten sehen sie dann spätestens bei Freunden.


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