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Umfahrung Eferding: Verkehrszählung bestätigt: Kaum weniger LKWs unterwegs

Sabrina Lang, 23.01.2017 14:37

EFERDING. „Eferdinger Bürgerinnen und Bürger können durchatmen“, heißt es aus dem Büro von Infrastrukturlandesrat Günther Steinkellner. Nach 26 Monaten sei das Ziel erreicht. Die Umfahrung bringe eine deutliche Entlastung für die Innenstadt. Keineswegs durchatme könne, wie sie selbst erklärt, Monika Heitzinger, Anwohnerin der Bahnhofstraße. (Tips hatte in der Ausgabe Eferding 3/2017 berichtet). Vor allem die Lastkraftwägen seien ein Problem, diese rollen weiterhin durch die Innenstadt.

Mit dem dritten Bauabschnitt der Umfahrung Eferding soll im Jahr 2022 begonnen werden.
Mit dem dritten Bauabschnitt der Umfahrung Eferding soll im Jahr 2022 begonnen werden.

Laut Landesrat Steinkellner hätte die Umfahrung in der Bahnhofstraße eine Entlastung von 35 Prozent gebracht. Die Anzahl der Lastkraftwägen hätte sich jedoch kaum verändert. So waren 2014 rund 1.100 LKW pro Werktag und nach Eröffnung der Umfahrung 2016 rund 750 LKW pro Werktag unterwegs. Im Gegensatz zu den Stadteinfahrten auf der B129 hätten hier laut Steinkellner auf der B134 die LKW-Anteile am gesamten Kfz-Verkehr noch nicht abgenommen. „Hier zeigt sich, dass sicherlich weitere Entlastungen und Verbesserungen in den Karten und Navi-Diensten und im Routing möglich sind. Darüber hinaus sind wir in engem Kontakt mit den Bezirkshauptmannschaften, um etwaige Verbesserungen bei der Beschilderung zu erzielen. Da auch immer von einem gewissen „Gewöhnungseffekt“ ausgegangen wird, können weitere Verbesserungen entstehen, wenn sich die Umfahrung im Bewusstsein etabliert hat“, erklärt der Infrastrukturlandesrat.Dritter Bauabschnitt 2022Mit den Planungen für den dritten Bauabschnitt wurde bereits begonnen, ein Baubeginn sei aus derzeitiger Sicht für das Jahr 2022 vorgesehen, heißt es aus dem Büro Steinkellner. Ziel des Projektes ist die Verlagerung von 8.900 Kfz/24h werktags im Prognosejahr 2025. Durch die neue Verkehrsverbindung soll es zudem zu einer Entlastung der Brandstätter Straße, die ins Eferdinger Zentrum führt, kommen.

Entlastung in Prozent

Die nördliche Stadteinfahrt (B 130a) konnte um 50% entlastet werden (3.800 Kfz/Werktag). In den Projektvorberechnungen wurde eine Entlastung von -51% angegeben.

Die westliche Stadteinfahrt der B 129 (Hinzenbach) hat eine Verkehrsbelastung von rund 3.300 Kfz/Werktag und konnte um 44% entlastet werden. Vorberechung: -57%

Das Verkehrsaufkommen der südlichen Stadteinfahrt (B 134) hat sich um 35% verringert (6.100 Kfz/Werktag). Vorberechung: -33%

Die östliche Stadteinfahrt Eferding (B 129) kann um 39% entlastet werden. (10.400 Kfz/Werktag). Vorberechnung: -48%

Quelle: Land OÖ


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