Naturschutzgruppe Haibach im Einsatz für schützenswerte Blumenwiesen
HAIBACH/DONAU. Seit 1984 setzt sich die Naturschutzgruppe Haibach im Oberen Donautal und Eferdinger Becken für den Schutz der Natur ein, wobei die Erhaltung ökologisch wertvoller Wiesenflächen alljährlich eines der obersten Ziele für die rund 50 ehrenamtlichen Aktivisten ist.

Viele Hektar artenreicher Wiesenflächen werden von den Mitgliedern oftmals in schweißtreibender Arbeit händisch bewirtschaftet, um so botanische Raritäten wie die Sibirische Schwertlilie, Fieberklee oder verschiedene seltene Orchideenarten zu erhalten. Auch der Bestand vieler seltener Schmetterlingsarten wie etwa der europaweit bedrohten Wiesenknopf-Ameisenbläulinge konnte schon deutlich verbessert werden.
Eine der ersten Aktionen der heurigen Mähsaison war die Mithilfe bei der Mahd einer steilen Wiesenböschung in der Ortschaft Au am Nordufer der Schlögener Schlinge. Dieser Bereich war aufgrund der schwierigen Bewirtschaftung bereits brachgefallen.
Seit einigen Jahren wird die Wiese von einem engagierten Landwirt gemeinsam mit der Naturschutzgruppe Haibach wieder einmal jährlich gemäht und vorher bereits verschwundene Wiesenblumen wie Karthäusernelke und Wiesensalbei, aber auch Schmetterlinge wie zum Beispiel der Weiße Waldportier sind zurückgekehrt.


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