Geschichte zum Anfassen in der Samareiner Volksschule
ST. MARIENKIRCHEN/POLSENZ. Geschichte zum Anfassen und Erleben gab es für Schülerinnen und Schüler der Volksschule St. Marienkirchen. Herbert Augdopler und Gerald Rösslhumer, zwei Mitglieder der Stefan-Fadinger-Gruppe St. Agatha, folgten der Einladung der Klassenlehrerin und des Klassenlehrers der vierten Schulstufe und ließen die Zeit des Bauernkrieges im Jahr 1626 für eine Stunde wieder aufleben.

In historischer Ausstattung erklärten die Besucher den Kindern, wie verzweifelt die Lage der Bauern damals war und warum und mit welchen Mitteln sie sich zur Wehr setzten. Den Schülern, die das Thema Bauernkrieg in den Wochen davor im Sachunterricht kennengelernt hatten, wurde außerdem eine kurze Einlage aus dem Stück „So wolle Gott uns gnädig sein „ dargeboten. Dieses Bauernkriegsspiel wird von der Stefan-Fadinger-Gruppe St. Agatha alle vier Jahre am Fadingerhof aufgeführt. Mit dem Wahlspruch der oberösterreichischen Bauern von 1626 „Es muaz seyn“ verabschiedeten sich Augdopler und Rösslhumer, die sich für ihren Besuch in der Schule extra Urlaub genommen hatten, von den beeindruckten Kindern.


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