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ALKOVEN. Ein berührendes Stück Zeitgeschichte wurde auf der Bühne des Kulturtreffs in Alkoven aufgeführt. Der Erlös der Veranstaltung kam dem Schloss und dem Lern- und Gedenkort Hartheim zugute.

Der Obmann der Theatergruppe Alberndorf Christian Riss, Autor Eduard Gerold Rittenschober, Geschäftsführerin des Institut Hartheim Sandra Wiesinger und Florian Schwanninger, Leiter des Schloss Hartheim Foto: LangS

Autor Eduard Gerold Rittenschober rückte mit seinem Stück „Adi H.“ und der Theatergruppe Alberndorf die Verbrechen der Nazis im Zweiten Weltkrieg ins Licht. Mit der Aufführung des Stücks im Schloss Hartheim, einem Ort an dem in der Nazizeit durch systematische Ermordung circa 30.000 Menschen ums Leben kamen, wurden diese Verbrechen noch spürbarer.

Zeichen des Zusammenhalts

Kritisch und mitreissend wurde die Geschichte von Adi H. erzählt. Der stark kognitiv beeinträchtigte Adi H. lebt mit seinen Geschwistern am elterlichen Bauernhof. Seine Mutter verstarb bei seiner Geburt und sein Vater wurde wegen Volksverhetzung inhaftiert. Sein zweiter Bruder wurde in den Krieg gezwungen. Seine Familie versucht alles, um Adi vor den Nazis, die die systematische Ermordung beeinträchtiger Menschen planen, zu schützen. Rittenschober erzählt eine Geschichte über den Zusammenhalt der Menschen in einer grausamen Zeit. Er selbst werde nie aufhören über die Vergangenheit zu sprechen oder zu schreiben.

Spende für Hartheim

Durch die freiwilligen Spenden der Besucher kamen 650 Euro zusammen. Dieser Betrag kommt dem Schloss und dem Lern- und Gedenkort Hartheim zugute.<


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