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PUPPING. Mit einem Statement auf dem Online-Netzwerk facebook wandte sich die SPÖ Pupping an die Öffentlichkeit. Man bedauere die Abschaffung des Jugendtaxis der Gemeinde. Bürgermeister Mario Hermüller (ÖVP) fühlt sich missverstanden.

Eine Debatte um das Puppinger Jugendtaximodell flammte nach der letzten Gemeinderatssitzung auf. Symbolfoto: Weihbold

Das Modell laufe Ende 2020 aus, ist auf der facebook-Seite der Sozialdemokratischen Partei (SP) Pupping zu lesen. Die Fraktion selbst habe das Jugendtaxi vor Jahren eingeführt. Dabei haben junge Menschen die Möglichkeit, für 25 Euro Taxigutscheine im Wert von 75 Euro von der Gemeinde zu erwerben und diese anschließend im Umkreis zu nutzen, um sicher ihren Heimweg anzutreten. Die Abschaffung des Programmes im Gemeinderat zeige die Prioritäten der ÖVP, so das facebook-Posting der SPÖ.

Bürgermeister widerlegt

Bürgermeister Mario Hermüller zeigt sich enttäuscht von dem Statement. „Es ist keinesfalls so, dass das Jugendtaxi-Modell abgeschafft wird“, erklärt der Bürgermeister und meint: „Wir wollen uns ein neues Programm überlegen“. Die Jugendlichen holen sich Gutscheine von der Gemeinde ab, aber sie werden anschließend nicht eingelöst. „Wir überlegen ein neues System einzuführen, eventuell mit einer App, damit die Jugendlichen die Gutscheine immer dabei haben“, erklärt Hermüller. In der Gemeinderatssitzung sei das Jugendtaxi wieder dem zuständigen Ausschuss übergeben worden. Ein Beschluss im Gemeinderat soll in der nächsten Sitzung im Jänner 2021 erfolgen. „Wenn bis zur Sitzung Jugendliche Taxigutscheine abholen wollen, wird die Gemeinde die Kosten vorstrecken“, so Hermüller. Zudem seien die Gutscheine aus dem Vorjahr auch noch im nächsten Jahr gültig. Er wolle das Gespräch mit den Parteien suchen, so Hermüller, um den Sachverhalt zu klären. Die SPÖ Pupping konnte nicht für eine weitere Stellungnahme erreicht werden.


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