Rotes Kreuz sucht dringend Zivildiener
EFERDING. Besonders in Krisenzeiten ist das Engagement von Zivildienern dringend nötig. Aufgrund geburtenschwacher Jahrgänge wird es jedoch immer schwieriger, offene Stellen zu besetzen.

„Als Rettungssanitäter bin ich eine große Hilfe für Menschen, die diese benötigen“, sagt Lukas Wirth. Seit Juli leistet der 19-Jährige Zivildienst in der Dienststelle Eferding. Der ehemalige HTL-Schüler will sich auch nach seinem Zivildienst als freiwilliger Mitarbeiter engagieren. Zivildiener sind im Roten Kreuz hauptsächlich im Rettungsdienst tätig. Nach einer zwei Monate dauernden Ausbildung gelten sie gar schon als vollwertige Rettungssanitäter und werden damit unverzichtbar, um flächendeckend rasche Hilfe zu garantieren.
Demografischer Wandel erschwert die Suche
Die Menschen werden zunehmend älter, die Zahl junger Menschen geht sukzessive zurück. „Es wird immer schwieriger, die offenen Zivildienststellen zu besetzen“, erklärt Walter Aichinger, Präsident des oberösterreichischen Roten Kreuzes. Besonders für den Einrücktermin im April ist es schwierig, alle offenen Stellen zu besetzen. „Zivildiener sind ein wichtiges Bindeglied in unserem engmaschigen Netzwerk der Hilfe. Besonders in schwierigen Zeiten ist ihr Engagement für unser Rettungssystem unverzichtbar“, weiß Aichinger.


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